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Berzerk: Recharged im Test – Alter Charme mit Neuerungen

Berzerk

Im Jahre 1980 eroberte Berzerk die Spielhallen und fand zwei Jahre später über das Atari 2600 seinen Weg in die Wohnzimmer. Die Spielhallenversion konnte ich leider nie spielen, jedoch befindet sich die Atari 2600 Version imme rnoch in meinem Besitz und ich habe viele Stunden in dem Game verbracht. Das Spiel gilt als wegweisend für viele nachfolgende Spieleklassiker und Medien. Dieses Erbe aufgreifend, erweckte Atari Berzerk in der „Recharged“-Version zu neuem Leben. Grund genug mal wieder die Kindheitserinnerungen aufleben zu lassen und zu schuaen, ob Berzerk im neuen Gewand noch genauso gut ist wie damals.

Zum Testen wurde uns freundlicherweise ein PS5 Key zur Verfügung gestellt.

Im Kern Berzerk

Im Kern bleibt „Berzerk: Recharged“ dem Original treu: Die Spieler steuern einen namenlosen Helden durch ein Labyrinth, besiegen Roboter und weichen dem tödlichen Evil Otto aus, welcher nach einer gewissen Zeit auftaucht. Wie bereits beim Original ist Evil Otto unbesiegbar, kann einen mit nur einem Treffer ins Game Over befördern und mit zunehmender Zeit, wird er aggressiver. Was sich geändert hat, ist die Optik, der visuelle Stil wurde modernisiert, inklusive neu gestalteter Charaktere und Umgebungen sowie zusätzlicher Power-Ups, bleibt die grundlegende Herausforderung bestehen. Diese Power-Ups bringen zwar neue Dynamik ins Spiel, die ansteigende Stärke der Gegner sorgt jedoch für eine stetige Herausforderung. Was definitiv noch eine grundlegende Neuerung ist, wäre der lokale Koop-Modus, nun kann man die Labyrinthe zu zweit von den Robotern „säubern“.

Herausfordernd wie das Original

Das Ableben des eigenen Charakters ist in diesem Spiel leicht, da man nur fünf Lebenspunkte besitzt und die Gegner immer stärker werden. Mit fortschreitender Spieldauer werden die Feinde zudem zäher, was den Spielverlauf interessant hält, obwohl jeder Tod den Spieler zum Anfang zurücksetzt. Nach dem game Over hat man keinerlei Vorteile oder ähnliches verdient, denn wie in guter alter Arcade Manier gilt es einen Highscore zu holen, ohne jegliche Vorteile. Das Streben nach hohen Punktzahlen und die wachsenden Schwierigkeiten machen jeden Durchlauf zu einem spannenden Erlebnis, ganz wie in den guten alten Zeiten.

Neuerungen und Wegfall

Berzerk: Recharged bietet zwei Hauptmodi: Den klassischen Arcade-Modus und die Missionen. Während im Arcade-Modus das Ziel ist, möglichst viele Räume zu durchqueren, sind die Missionen zeitlich begrenzte Herausforderungen, bei denen man so schnell wie möglich alle Roboter ausschalten muss. Der Abschluss von Missionen schaltet weitere, schwierigere Aufgaben frei. Die Missionen sind eine Neuerung im Vergleich zum Original aus der Spielhallenversion. Was leider keine Neuerung, sondern eher ein Wegfall aus der Arcade Version ist, die fehlenden Voice-Lines der Roboter. Sprüche wie „Destroy the Humanoid“, waren damals bahnbrechend und machten viel von Berzerks Charme aus. Leider sind diese nicht enthalten. Der neue Soundtrack von Megan McDuffee hingegen ist ein absoluter Banger und eine perfekte Untermalung für das Spiel. Eine abschließende Änderung ist die Variation der Gegner, es sind nicht nur Humanoid ähnliche Roboter enthalten, sondern auch Geschütztürme und andere Gegnervariationen, die macht Berzerk ein wenig abwechslungsreicher.

BEwertung

Berzerk: Recharged im Test – Alter Charme mit Neuerungen

Trotz der Neuerungen präsentiert sich Berzerk: Recharged als das, was es ist: Ein Arcade-Klassiker der 80er mit neuen Features. Es sieht gut aus und spielt sich reibungslos, jedoch bleibt das Spielprinzip grundlegend einfach. Leider fehlen die ikonischen Voice-Lines, jedoch macht der Soundtrack acuh Laune. Liebhaber von Arcade-Spielen und Highscore-Jägern wird es sicherlich Freude bereiten, obwohl es ein relativ kurzweiliger Titel ist.
7.3
Gut
Grafik
7
10
Sound
8
10
Gameplay
8
10
Atmosphäre
6
10
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Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
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