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Blazing Sails im Test – Auf geht’s ihr Landratten

Blazing Sails, das Erstlingswerk von Get Up Games, schickt euch als Pirat in die raue Welt des Battle Royale. Leider war der Start mehr als hart, aufgrund eines hohen Preises und fehlender Werbung für das Spiel, war die Playerbase nicht gerade hoch. Jedoch ist das Spiel nun seit ein paar Tagen im Angebot auf Steam und die Spielerschafft füllt sich. Wir haben uns nun auch mal ins Gefecht geworfen und eine Review zum Piraten Battle Royale verfasst.

Wenig Land, viel Meer

Die Grundmechaniken von Blazing Sails sind super Simpel und man hat sie bereits nach zwei Spielrunden verinnerlicht. Zu Beginn lootet man Inseln mit seiner Crew, welche aus insgesamt vier menschlichen Spielern bestehen kann, um Waffen und Vorräte für sein Schiff zu haben. Sollte man nun beim looten auf einen anderen feindlichen Spieler treffen und dieser einen töten, keine Sorge, die Battle Royale Mechanik bei Blazing Sails funktioniert anders als bei den Genre Vertreten. Nach einem Cooldown von 15 Sekunden spawnt man wieder auf seinem Schiff und kann weiter nach Beute suchen. Das Endgültige Ende ist erst besiegelt, wenn euer Schiff sinkt. Somit gilt es immer gut auf das Schiff aufzupassen. Hat man nun ein paar Handfeuerwaffen, eine Melee Waffe, Kanonenkugeln und genug Holz gesammelt, können Segel gesetzt werden. Holz ist so ziemlich die wichtigste Ressource bei Blazing Sails, hiermit besteht die Möglichkeit das Schiff zu reparieren, falls durch feindlichen Kanonenbeschuss Löcher in den Rumpf gerissen werden. Wer das meiste Holz hat, kann ergo am längsten in einem Feuergefecht überleben. Denn nur der Beginn des Spiels wird auf Inseln zugebracht, die meiste Zeit befinden wir uns auf hoher See und versuchen die anderen Schiffe zu versenken.

Ab an die Segel und passt auf den Korken auf

Mit genug Equipment an Bord, machen wir uns auf den Weg in Richtung Kartenmitte, denn wie bei so ziemlich jedem Battle Royale Spiel gibt es hier auch wieder eine Zone, welche sich verkleinert. In dieser sollte man sich nicht zu lange aufhalten, sonst kann unser Schiff einiges an Schaden nehmen, was nur unnötig Holz kostet, welches im Endkampf von einem entscheidenden Vorteil sein kann. Besonders gefährlich kann es auch werden, wenn ein gegnerisches Schiff einem zu nah kommt, denn die Gegner können an Bord unseres Schiffes kommen. Dies kann für eine Menge Chaos sorgen, oder noch schlimmer, sie ziehen den Korken des Schiffs. Somit fängt es an schnell mit Wasser vollzulaufen, dies kann sehr schnell das Ende für uns bedeuten. Natürlich können wir dem Gegner auch den Korken ziehen, jedoch hat da jeder seine eigene Taktik für Hochsee Gefechte. Der aufmerksame Leser hat bereits mitbekommen, dass wir bis zu vier Spieler an Bord haben können. Diese Anzahl ist auch bitter nötig, so braucht man einen Steuermann, am besten einen der sich um die Segel kümmert, denn diese müssen mit dem Wind ausgerichtet werden um effektiv zu sein. Die restlichen zwei Personen teilen sich die Aufgaben des Kanoniers oder des Reparateurs. Sollte es zu einem Gefecht kommen, ist es wichtig, dass man alles im Blick hat und jeder seine Aufgaben hat.

Geteilter Loot ist guter Loot

Eine sehr interessante Mechanik in Blazing Sails ist das Loot System, alles wird in einer gemeinsamen Kiste verwahrt. Zumindest was Verbrauchsgüter wie Munition, Holz oder Heiltränke sind. So kann niemand unnötig Hamstern und jeder hat schnell Zugriff auf die benötigten Ressourcen, wenn es mal wieder zu einer brenzligen Situation kommt. Grafisch ist Blazing Sails in einer Low-Poly Optik gehalten, wohingegen das Meer schon wieder um einiges Besser aussieht. Doch wenn ihr mich fragt, die Optik passt perfekt zum Spiel, welches immer einen leicht humoristischen Ansatz hat. Beispiele gefällig? Es gibt eine Fisch-Bazooka, welche euch Fische auf eure Gegner schießen lässt. Ein weiteres lustiges Detail, solltet ihr eurem Gegner einen Headshot verpassen, sagt euer Charakter ganz frei Schnauze “ Oiii, a Headshot!“. So simpel das komplette Konzept ist, verbergen sich doch tief an der Oberfläche einige komplexe Mechaniken. So kann es auch mal vorkommen, dass eine Spielrunde gut 40 Minuten dauert. Doch glaubt mir, diese 40 Minuten sind es mehr als wert.

Blazing Sails erfindet das Rad nicht neu, es werden viele gute Mechaniken komplex verbunden. Durch diese Mischung ist ein Battle Royale herausgekommen, welches sich zu 90 Prozent auf spannende Seegefechte fokussiert. Kanonen geladen, volle Segel voraus und ab zum epischen Sieg. Wer Sea of Thieves mag, wird hier mit Sicherheit auch seine Freude haben, ach eigentlich wird jeder Piraten Fan hier seinen Spaß haben.

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Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
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