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Deadly Days im Test – eine Handvoll Äpfel für ein Halleluja

Mir wurde angeboten das Spiel Deadly Days zu testen. Ich muss ganz ehrlich zugeben von diesem Titel vorher nichts gehört zu haben und somit erstmal fix Recherche betrieben. Ein Strategie Spiel mit Roguelite Elementen, wo Zombies euer Überleben bedrohen. Spätestens als ich Zombies gehört habe, war mein Interesse geweckt. Nun möchte ich euch an meinem Erlebnis teilhaben lassen, was Pixelsplit aus Frankfurt programmiert hat.

Fast Food wird dich noch umbringen

In den Medien hört man immer wieder das Fast Food ungesund ist. Bei Deadly Days geht das nochmal einen Schritt weiter: Eine Hamburger Kette hat versucht ihren Produktionsprozess zu optimieren und das Ergebnis war fatal. Alle Konsumenten verwandelten sich in Zombies. Jetzt liegt es an den wenigen Überlebenden diese Situation wieder zu bereinigen. Das Ziel des Spiels ist es möglichst viele Burger Läden zu zerstören, damit wir Kartenfragmente erhalten. Diese Teile würden uns dann den Standort der Fabrik zeigen, wo die Wurzel allen Übels entsprungen ist. So ist es unser Ziel, diese Wurzel zu ziehen um der Menschheit das fortbestehen zu sichern. Klingt alles einfacher als es in der Realität ist. Eingehend wurde bereits erwähnt das Deadly Days ein waschechte Roguelite ist, scheitern steht also an der Tagesordnung.

Messer, Pistole, Apfel, Schrott

Jeder Spieldurchlauf startet mit zwei Überlebenden der Zombieapokalypse. Ausgerüstet mit einer Pistole sowie einem Messer sind sie bisher die einzige Hoffnung auf die Rettung der Menschheit. Da der Mensch aber nicht nur von Luft und Liebe lebt, benötigen unsere tapferen Widerstandskämpfer etwas zu Essen. Diese Nahrungseinheiten werden als Äpfel dargestellt und jeden Tag verbraucht ein Überlebender des Teams einen Apfel. Ist nicht mehr genug essbares da, sterben unsere Charaktere. Nun kommen wir auch schon zu unserem Dilemma: Mit den Äpfeln haben wir ebenso die Möglichkeit unsere Charaktere aufzuleveln. Wir müssen also immer genau abwegen den Charakter zu stärken, weil wir eventuell Nahrung in der nächsten Runde finden oder unsere Truppe in allen Fällen am Leben zu erhalten. Unsere Beutezüge sind in Tage eingeteilt. Zu Beginn unserer Erkundungsmission haben wir die Auswahl zwischen drei Gebieten die auch verschiedene Möglichkeiten anbieten: vom einfachen plündern bishin zu Rettungsmissionen um weitere Mitstreiter zu bekommen. Ausschlaggebend sind auch immer die Informationen zu den Missionen: Größe, Beute, Gefahr und besondere Hinweise machen uns die Entscheidung nicht leichter.

Mit Karacho in die Zombiehorde

Auf unseren Beutezügen können wir nicht nur Essen finden, auch andere nützliche Dinge lassen sich auftreiben. Waffen, die unsere Charaktere in ihrem Angriff aufwerten, Spezialfähigkeiten wie Gegner einfrieren, die wir einmal pro Mission einsetzen können, oder passive Fähigkeiten, die zum Beispiel den Fernkampf unserer Mitstreiter verbessern. Jede Entscheidung will wohlüberlegt sein, könnte sie doch unsere letzte gewesen sein. Sterben wir nun doch, – denn mit der Zeit steigt das Zombiegefahrenpotenzial – so haben wir für die nächste Runde neue Sachen freigeschaltet, die uns das Leben erleichtern sollen. Das Zombielevel erhöht sich nicht nur tageweise, denn jede Mission besitzt einen Timer, welcher die Tageszeit angibt. Ist dieser abgelaufen werden die Untoten von Sekunde zu Sekunde gefährlicher, dann heißt es fix in den Bus und aus dem Gebiet fliehen. Steuerungstechnisch verlangt uns Deadly Days nicht viel ab. Wir brauchen die Maus, WASD zum bewegen der Kamera, sowie ein paar Zifferntasten zum aktivieren von Fähigkeiten oder Heilungen. Alles schön simpel gehalten, wie auch die Pixel Grafik, welche aber doch optisch zum Spiel passt. Der Soundtrack ist gut, kann aber auf Dauer ein wenig nerven.

Deadly Days wirkt sehr minimalistisch, weiß aber zu begeistern. Stunde um Stunde verbrachte ich beim plündern, viele Tode sind ins Land gezogen, jedoch bekomme ich nicht genug von diesem Spiel. Das Gesamtkonzept stimmt, denn da es auch Leaderboards sowie tägliche Herausforderungen gibt, ist ein Langzeitspass mehr als garantiert. Wer Sudden Strike, Commandos und Cannon Fodder mag, kann bei Deadly Days wahrlich nichts verkehrt machen.

Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
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