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Die by the Blade im Test – Intensiver Kampf, aber wenig Abwechslung

Die by the Blade Endscreen.Review

Die by the Blade ist ein innovatives 1v1-Kampfspiel, das auf einem One-Hit-Kill-System basiert. Es wurde von Grindstone und Triple Hill Interactive entwickelt und bietet eine einzigartige Mischung aus Schwertkampf und strategischem Gameplay. In dieser Review werde ich die verschiedenen Aspekte des Spiels detailliert beleuchten, von der Spielmechanik bis hin zu Grafik und Steuerung, sowie die Stärken und Schwächen des Titels hervorheben.

Freundlicherweise wurde uns für diese Review ein Muster zur Verfügung gestellt, was aber keinen Einfluss auf unsere ehrliche Meinung hat.

Spannung und Strategie in jedem Schlag

Das herausragende Merkmal von Die by the Blade ist zweifellos das Kampfsystem. Jeder Kampf kann durch einen einzigen Treffer entschieden werden, was für eine hohe Spannung und intensive Duelle sorgt. Diese Mechanik erfordert präzises Timing und strategisches Denken. Spieler müssen die Bewegungen ihrer Gegner genau lesen und entsprechend reagieren. Die Möglichkeit, verschiedene Stellungen einzunehmen und Angriffe zu blocken, verleiht dem Spiel eine taktische Tiefe, die es von anderen Kampfspielen abhebt.

Controller vs. Tastatur – Ein Balanceakt

Die Steuerung von Die by the Blade ist zweigeteilt. Während die Nutzung eines Controllers flüssig und intuitiv wirkt, gestaltet sich das Spielen mit Maus und Tastatur als weniger optimal. Die Stellungen wechseln manchmal nicht wie gewünscht, was zu Frustration führen kann. Besonders in einem Spiel, bei dem ein einziger Fehler fatal sein kann, ist eine präzise Steuerung entscheidend. Hier besteht Verbesserungsbedarf, um allen Spielern ein gleichwertiges Erlebnis zu bieten.

Herausforderung auf jedem Level

Das Spiel ist selbst im leichtesten Schwierigkeitsgrad herausfordernd. Gegner weichen geschickt aus und greifen zielgenau an. Diese Herausforderung kann sowohl motivierend als auch frustrierend sein, besonders für Anfänger. Die Lernkurve ist steil, aber mit Geduld und Übung können Spieler ihre Fähigkeiten verbessern und die anspruchsvollen Kämpfe meistern. Die langen Ladezeiten nach einem Tod können jedoch den Spielfluss stören und das Spielerlebnis negativ beeinflussen.

Langsamer Fortschritt, begrenzte Anpassung

Die Möglichkeiten zur Individualisierung sind in Die by the Blade begrenzt. Zwar können Spieler aus verschiedenen Charakteren und Waffen wählen, aber das Freischalten neuer Optionen erfordert viel Geduld. Wichtige Spielmodi werden erst auf höheren Leveln freigeschaltet, was den Fortschritt im Spiel verlangsamt. Dies kann dazu führen, dass das Spielgefühl auf Dauer monoton wird. Ein schnelleres Freischalten und mehr Anpassungsoptionen könnten hier Abhilfe schaffen und das Spielerlebnis bereichern.

Visuell beeindruckend, technisch unausgereift

Die grafische Gestaltung von Die by the Blade ist beeindruckend. Die Kampfarenen sind detailliert und realistisch gestaltet, was zur immersiven Atmosphäre beiträgt. Ob in einem traditionellen Dojo oder auf einer rauen Straße – die Umgebungen sind visuell ansprechend und tragen zur Stimmung des Spiels bei. Allerdings könnten die Texturen an einigen Stellen schärfer sein, und die langen Ladezeiten mindern das Gesamterlebnis.

Vielfalt fehlt im Duellmodus

Ein großer Kritikpunkt ist der Mangel an abwechslungsreichen Spielmodi. Neben dem Hauptmodus gibt es nur wenige weitere Optionen, und diese werden erst nach erheblichem Fortschritt freigeschaltet. Der Challenge-Modus, auf den viele Spieler gespannt warten, bietet letztlich nur eine Serie von Duellen ohne besondere Herausforderungen. Die begrenzte Vielfalt kann das Spielgefühl schnell repetitiv machen. Eine größere Auswahl an Modi und Herausforderungen wäre wünschenswert.

Unser Fazit: Ein Spiel mit großem Potenzial

Die by the Blade ist ein Spiel mit großem Potenzial und einigen einzigartigen Ideen. Das intensive Kampfsystem und die taktische Tiefe sind beeindruckend, doch technische Mängel und der Mangel an Inhalten trüben das Gesamtbild. Für kurze, spannende Gefechte eignet sich das Spiel hervorragend, aber es fehlt an Langzeitmotivation und Abwechslung. Mit einigen Verbesserungen und mehr Inhalt könnte Die by the Blade zu einem echten Highlight im Kampfspiel-Genre werden.

Unser „Die by the Blade“ Testsystem:

KomponentenBeschreibung
Gehäuse & NetzteilCorsair 4000D RGB Airflow Black & 1200W – Super Flower Leadex SE
CPU & MainboardAMD Ryzen 7 – 7800X3D & Gigabyte B650 Gaming X AX
CPU KühlerCorsair iCUE H100i ELITE LCD XT Black
GrafikkarteGainward Phantom GS NVIDIA GeForce RTX 4090
Arbeitsspeicher32GB (2x 16GB Kit) DDR5-6000 CL36, Corsair Vengeance RGB
Datenträger2TB WD_Black SN850X + 1TB WD_Black SN770
MonitorPhilips Evnia 49M2C8900 32:9 OLED Gaming Monitor
powered by Mifcom

BEwertung

Die by the Blade im Test – Intensiver Kampf, aber wenig Abwechslung

"Die by the Blade" beeindruckt mit einem einzigartigen Kampfsystem und einer intensiven Atmosphäre, leidet jedoch unter technischen Mängeln und einem Mangel an Inhalten. Trotz seiner spannenden Duelle fehlt es dem Spiel an Langzeitmotivation und Vielfalt, um dauerhaft zu fesseln.
6.5
Gut
Grafik
7
10
Sound
6
10
Gameplay
6
10
Atmosphäre
7
10
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Leidenschaftlicher Gamer von Indie Perlen & Simracer ... Es darf aber natürlich auch alles andere sein was man mit Tastatur, Maus oder Controller bekämpfen kann ;)
Leidenschaftlicher Gamer von Indie Perlen & Simracer ... Es darf aber natürlich auch alles andere sein was man mit Tastatur, Maus oder Controller bekämpfen kann ;)
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