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Ghost of Tsushima: Director’s Cut im Test – Die Geheimnisse der Insel Iki

Ghost of Tsushima

Ghost of Tsushima vom Entwicklerstudio Sucker Punch Productions versetzte bereits PlayStation 4 und PlayStation 5-Spieler im Herbst 2020 in das stimmungsvolle feudale Japan des Mittelalters. Seit dem 20. August wurde die Geschichte mit der Director’s Cut Edition erweitert, welche so einiges mit sich bringt. Diese Edition enthält das Hauptspiel von Ghost of Tsushima, die brandneue Story-Erweiterung “Die Insel Iki” sowie alle bisherigen Updates und Zusatzinhalte. Die PS5-Version bietet außerdem exklusive technische Features.

Zudem können alle Besitzer des Hauptspiels die Story-Erweiterung “Die Insel Iki” auch als Upgrade erwerben, ohne sich die komplette Director’s Cut Edition kaufen zu müssen. Ob die Ghost of Tsushima: Director’s Cut Edition den hohen Ansprüchen gerecht werden kann erfahrt ihr hier.

Zum Testen wurde uns freundlicherweise ein Playstation Key zur Verfügung gestellt.

Sayonara Tsushima, Kon’nichiwa Iki

Wie schon beschrieben wird Ghost of Tsushima um die Insel Iki erweitert, die zwischen Tsushima und der Hauptinselkette Japans liegt. Die Erweiterung erzählt eine neue Geschichte rund um den Protagonisten Jin Sakai, in der er Hinweisen um die Anwesenheit von Mongolen auf Iki nachgeht, welche auch überrannt wurde. Die Einwohner werden hier jedoch nicht einfach umgebracht oder versklavt, sondern vergiftet. Dies geschieht durch die mongolische Anführerin, die nur „Der Adler“ genannt wird, braut einen Trank, der ihre Opfer wahnsinnig werden lässt.

Auch unser Potagonist wird von diesem Gebräu nicht verschont und ab diesem Zeitpunkt von Wahnvorstellungen aus seiner Vergangenheit geplagt. Zudem verbreitete der Sakai Clan in der Vorzeit auf Iki Angst und Schrecken, erlitt jedoch dort jedoch auch seine größte Niederlage. Hierdurch durchlebt Jin die Schuldgefühle gegenüber seinem Vater und taucht in zahlreichen Flashbacks in seine Jugend ein.

Spielerisch gibt es nur bedingte Änderungen. Einige Gegner wechseln im Kampf die Waffen und werden zusätzlich von Schamanen in Raserei versetzt, welcher einen „Schlachtgesang“ von sich gibt. Jin’s Pferd bekommt eine Art Rammattacke, sowie weitere optische Veränderungen, hier möchten wir jedoch nicht alles vorweg nehmen.

 
Da ist doch noch etwas 

Natürlich bringt die Director’s Cut Edition von Ghost of Tsushima nicht nur eine Hauptstory mit sich (die knapp 4 Spielstunden in Anspruch nimmt), sondern auch zahlreiche Nebenbeschäftigungen und Aufgaben. Hier erwarten euch Beispielsweise auf der kompletten Insel verstreute Bogenschützen-Herausforderungen mit einem ordentlichen Zeit Limit, Übungskämpfe im Unterschlupf und einiges mehr. Zudem könnt ihr mit dem Flötenspiel auch die Tierwelt für euch gewinnen, hier zieht die Melodie Katzen, Hirsche und Affen in den Bann. Wie auch auf Tsushima gibt es eine neue Rüstung auf der Insel entdecken, welche einen durchaus passablen Eindruck hinterlässt. Um Iki vor allen Angreifern zu befreien, sowie alles zu entdecken, was es zu entdecken gibt haben wir knapp 9-10 Stunden Spielzeit benötigt. In dieser Zeit erfahren wir nochmals mehr über unseren Helden, was der gesamten Geschichte nochmals mehr Tiefe verleiht.

 
Gameplay & Optik

Die ohnehin kurzen Lade- sowie Schnellreisezeiten sind auf der PlayStation 5 nochmals optimiert worden und auch Grafisch wurde das Ganze noch etwas nachjustiert. Zudem wird nun der Dual Sense-Controller integriert, was feinere Rumble-Effekte mit sich bringt, gerade beim Bogenschießen spürt man nun richtig den Widerstand der Sehne. Auch beim Zerstören der Bambuswände heißt es ordentlich durchdrücken. Selbst die Bewegungserkennung kommt nicht zu knapp, diese wird euer begleitet wenn es darum geht die Tierwelt beim Flötenspiel zu verzaubern.

Der Verrückte im Team darf / muss alles testen was anliegt, auch wenn es Barbies großes Pferdeabenteuer ist (welches er zudem liebend gerne testen würde). Wäre er früher geboren, hätte er mit seinem Humor in einem Monty Python Film mitspielen können. Ausserdem hält er natürlich als waschechter Bayer von hopfenartigen Kaltgetränken absolut nichts.
Der Verrückte im Team darf / muss alles testen was anliegt, auch wenn es Barbies großes Pferdeabenteuer ist (welches er zudem liebend gerne testen würde). Wäre er früher geboren, hätte er mit seinem Humor in einem Monty Python Film mitspielen können. Ausserdem hält er natürlich als waschechter Bayer von hopfenartigen Kaltgetränken absolut nichts.
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