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LG UltraGear 45GR95QE im Test – Ein Tanz für die Augen

Bis dato hatte die OLED-Technologie ihre Herausforderungen, sich als die bevorzugte Wahl unter den Gaming-Monitoren durchzusetzen. Doch mit dem UltraGear 45GR95QE schlägt LG ein neues Kapitel auf und präsentiert eine herausragende Option für Spitzenklasse-PC-Gaming. Dank seiner imposanten Dimensionen und der intensiven Krümmung bietet dieser Monitor ein Spielerlebnis, das seinesgleichen sucht. Das OLED-Panel brilliert dabei mit außergewöhnlicher Farbbrillanz und einem Kontrast, der die Spielszenen zum Leben erweckt.

Für die Durchführung dieses Tests hat uns LG großzügigerweise ein Exemplar des Monitors bereitgestellt.

Technische Daten des LG 45GR95QE:

DISPLAY-TYP

  • Displaytyp: OLED
  • Curved: Ja
  • Bildschirmdiagonale in cm: 113,03 cm
  • Bildschirmdiagonale in Zoll: 44,5
  • Bildformat: 21:9
  • Auflösung: 3440×1440

BILD

  • Farbraum: DCI-P3
  • Farben: 1,07 Mrd
  • Helligkeit (cd/m²): 200 cd/m²
  • Kontrastverhältnis (statisch): 1.500.000 :1
  • Reaktionszeit (GtG): 0,03 ms
  • Betrachtungswinkel (horizontal): 178 °
  • Betrachtungswinkel (vertikal): 178 °
  • VESA DisplayHDR™: HDR10
  • Hardware Kalibrierung: Ja
  • Funktionen: Lesemodus / Farbschwäche / NVIDIA G-Sync™ / AMD FreeSync™ / Black Stabilizer / Dynamic Action Sync / Fadenkreuz / FPS Zähler / Auto Input Switch / PBP / PIP

MONITOR

  • Farbe: (Rückseite)Schwarz
  • Anschlüsse: 2x HDMI 2.1, 1x DisplayPort 1.4, USB 3.0
    (1 upstream, 2 downstream), Kopfhöreranschluss und SPDIF out

TON

  • Integrierte Lautsprecher: Nein

ALLGEMEIN

  • Netzspannung: 220-240V – Leistungsaufnahme: 129 W
  • Leistungsaufnahme (Standby): 0,5 W – Smart Energy Saving: Ja
  • Gewicht: 10,9 kg – Gewicht (ohne Standfuß): 8,6 kg
  • Gewicht (inkl. Verpackung): 16 kg – Maße (Breite x Höhe x Tiefe): 992.7 x 647.7 x 362.5 mm
  • Maße ohne Standfuß (Breite x Höhe x Tiefe): 992.7 x 457 x 218 mm – Maße Verpackung (Breite x Höhe x Tiefe): 1100 x 550 x 317 mm
  • OSD-Sprachen: de / en

Das Auspacken und Aufbauen des LG UltraGear 45GR95QE stellt für Enthusiasten der Gaming-Welt sicherlich einen besonderen Moment dar. Beim Öffnen der Box wird man von der schieren Größe und dem beeindruckenden Design des 45-Zoll OLED-Monitors begrüßt. Seine gewölbte Form und die hochwertige Verarbeitung signalisieren sofort, dass es sich um ein Premium-Produkt handelt, das nicht nur durch seine ästhetische Anziehungskraft, sondern auch durch seine technischen Spezifikationen beeindruckt. Die erste Inbetriebnahme unterstreicht die Erwartungen an ein immersives Spielerlebnis, das durch die fortschrittliche Technologie dieses Monitors ermöglicht wird.

Randloses Design

Der Ultragear 45GR95QE von LG verkörpert ästhetische Exzellenz und fügt sich mit seinen charakteristischen UltraGear-Lüftungsschlitzen, die ein subtiles Licht ausstrahlen, sowie seinem nahezu randlosen Design elegant in jede Gaming-Umgebung ein. Er bietet ein mega Gaming-Erlebnis, vorausgesetzt, der Betrachter findet die ideale Position. Die deutliche Krümmung des Monitors, während sie für immersives Spielen ideal ist, kann jedoch die Alltagstauglichkeit auf dem Desktop einschränken und das Filmsehen beeinträchtigen, sollte man zu weit entfernt sitzen. Hier kommt es ganz auf die persönlichen Vorlieben an.

In puncto Anschlussmöglichkeiten hält der LG 45GR95QE mit zwei HDMI 2.1-Anschlüssen und einem DisplayPort 1.4-Eingang, zusammen mit zwei USB 3.2 Gen 1-Anschlüssen über einen integrierten USB-Hub, mit der Konkurrenz Schritt. Es ist jedoch anzumerken, dass diese Anschlüsse ungewöhnlicherweise auf der Rückseite platziert sind, was im Vergleich zu anderen Modellen, wie dem Samsung Odyssey Neo G8, wo sie unten angebracht sind, eine Anpassung erfordert. Dies kann in speziellen Setups, wie einem SimRacing Setup zu Herausforderungen führen, insbesondere wenn die Halterung die Anschlüsse verdeckt.

Das Audiosystem des Monitors zeichnet sich durch eine Kopfhörerbuchse aus, die für DTS Headphone:X virtuellen Surround-Sound unterstützt, geschickt unter dem vorderen Rand des Bildschirms positioniert. Zudem gibt es eine optische Audioausgabe auf der Rückseite. Ein Manko ist das Fehlen von integrierten Lautsprechern, was allerdings durch die Möglichkeit, externe Lautsprecher oder eine Soundbar anzuschließen, kompensiert wird. Eigene Boxen hat der Monitor aber nicht.

Die Bedienung des On-Screen-Displays (OSD) könnte sich als herausfordernd erweisen. Ähnlich wie beim UltraGear OLED 27 ist der Zugriff auf das OSD hauptsächlich über eine mitgelieferte Fernbedienung möglich. Obwohl das Schnellzugriffsmenü einen gewissen Komfort bietet, um beispielsweise die Helligkeit anzupassen oder den Monitor auszuschalten, kann die Bedienung über die einzige physische Taste am Monitor für manche Einstellungen als umständlich empfunden werden.

Bild par Excellence

Trotz dieser kleinen Schwierigkeiten ist die wahre Stärke des UltraGear 45GR95QE die herausragende Bildqualität, die er dank seines OLED-Panels bietet. Auch wenn bei einer Auflösung von 3440×1440 und der 45″ die PPI nur 82 betragen, gewöhnt man sich hier sehr schnell dran. Eine weite Farbabdeckung, perfekte Schwarzwerte und die Fähigkeit der Pixel, ihre eigene Helligkeit zu steuern, liefern dabei ein lebendiges und atmosphärisches Bild, das die meisten LCDs in den Schatten stellt. Trotz dieser lobenswerten Aspekte bringt der Monitor jedoch seine eigenen Probleme mit sich. Insbesondere die Farbgenauigkeit im HDR-Modus ist weit von ideal.

Dennoch heißt das nicht, dass der Monitor schlecht aussieht. Im Gegenteil, er eignet sich hervorragend für das Ansehen von Filmen und das Spielen von Spielen. Für ernsthafte Farbarbeiten oder andere professionelle Anwendungen ist er jedoch nicht ideal geeignet. Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist die aggressive 800R-Krümmung des Displays. Obwohl dies möglicherweise einige potenzielle Käufer abschrecken könnte, trägt sie doch erheblich zu einem immersiven Spielerlebnis bei. Die Krümmung umgibt Sie und zieht Sie regelrecht ins Spiel hinein.

Die 240Hz Bildwiederholrate und die geringen Reaktionszeiten des LG UltraGear 45GR95QE sorgen für eine hervorragende Bewegungsschärfe. Dank der Kompatibilität mit G-Sync und FreeSync erleben Spieler ein reibungsloses Gameplay ohne Bildschirmruckeln. Es ist jedoch zu beachten, dass G-Sync Ultimate nur mit einem HDMI 2.1 Kabel nutzbar ist. Für Besitzer von Nvidia-Grafikkarten ist es daher essentiell, das korrekte Kabel für die volle Leistungsfähigkeit des Monitors zu verwenden.

Der Standfuß des Monitors bietet einen ausreichenden Bereich für Höhenverstellung und Neigung, obwohl er leider keine Drehfunktion bietet. Das ist angesichts der Größe und der Krümmung des Monitors verständlich, kann aber dennoch für einige Nutzer ein Nachteil sein. Glücklicherweise ist der Monitor VESA-kompatibel, so dass Sie ihn an einer Wandhalterung oder einem speziellen Monitorarm befestigen können, wenn Sie mehr Flexibilität benötigen. Die Energieeffizienz des Monitors ist auch bemerkenswert.

OLED-Panels sind allgemein dafür bekannt, weniger Energie zu verbrauchen als herkömmliche LCDs. Und obwohl der UltraGear 45GR95QE aufgrund seiner Größe und hohen Bildwiederholrate sicherlich mehr Energie verbraucht als kleinere OLED-Monitore, bleibt er dennoch ein relativ energieeffizientes Modell. In Bezug auf den Preis liegt der UltraGear 45GR95QE definitiv im hohen Premium-Segment des Marktes. Angesichts der Leistung und der Qualität des OLED-Panels ist dies jedoch vorhersehbar gewesen.

Wenn Sie also nach einem großformatigen Gaming-Monitor suchen und bereit sind, für Qualität zu zahlen, dann ist der LG UltraGear 45GR95QE definitiv die Beste wahl.

Bewertung

LG UltraGear 45GR95QE im Test – Ein Tanz für die Augen

LG hat mit dem Monitor eine wahre Augenweide geschaffen. Er ist eine extrem hohe Reaktionszeit und trotz seiner 45" wirkt er nicht zu groß. Der nächste Monitor der hier im Haus ansteht wird definitiv ein LG.
  • Super Schwarzwert
  • Größe des Monitors
  • Bild ist eine Augenweide
  • G-Sync und Freesync Kompatibel
  • Nur 82 PPI
  • Texte wirken unscharf
  • Subpixel Anordnung
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Interessiert sich für die Welt der Pixel seit die Dinosaurier ausgestorben sind. Dabei vertreibt eine gute Simulation am Morgen, Kummer und Sorgen. Schreibt nach 10 Kaffee schneller Unfug als die Autokorrektur berichtigen kann.

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