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Pistol Whip im Test – wie John Wick in VR

Schon wieder ein Rythmus Spiel für VR, es wird doch langsam langweillig. Ach was, es gibt Pistolen, naja Superhot gibt es aber doch auch schon. So mag nun der ambitionierte VR-Nutzer denken. Doch weit gefehlt, Pistol Whip versucht eine Mischung aus allem zu sein und ein echter Genre Primus zu werden. Ob Entwickler Cloudhead Games den Mund zu voll genommen hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Getestet wurde auf der Oculus Quest, mit einem von Cloudhead Games zur Verfügung gestellten Key. Die Screenshots geben nicht das volle Potenzial des Spiels wieder, die Quest hatte wohl einige Probleme beim erstellen und hat die Bilder leicht verpixelt, diesen Fehler konnten wir leider nicht beheben.

Im Elektrorausch unterwegs

Optisch lehnt sich das ganze Setting von Pistol Whip stark an eine alternative stark verzerrte Realität an. Gegner sind schemenhafte Pixel-Gestalten, die Umgebung ist aus kunstvollen Polygonen geformt. Alles wirkt sehr surreal, fast als wären wir auf irgendwelchen Psychoaktiven in eine Tötungssimulation gesteckt wurden. Das sind definitiv keine Punkte die negativ sind, denn das geboten Visuelle passt perfekt zu dem Elektro/Dubstep Soundtrack, der uns stetig begleitet. Jedes Level ist thematisch an den dort abspielenden Song angepasst. So befinden wir uns beispielsweise bei dem Song „The Grave“ auf einem Friedhof. Ich bin kein riesiger Fan dieser Musik, jedoch ertappe ich mich immer wieder wie ich im Rhythmus den Kugeln ausweiche und Gegner um Gegner in die ewigen Polygon Jagdgründe schicke. Zum Launch stehen uns zehn Songs/Level zur Verfügung. Es wurde bereits seitens des Entwicklers kommuniziert, dass sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige DLC’s folgen werden. Zum Thema „Eigene Songs einbinden“ wurde bereits auch schon ein kurzes Statement abgegeben. Da Pistol Whip komplette Szenen darstellt, wird dies schwierig, jedoch haben sie schon eine Idee wie man es umsetzen könnte.

Gib mir den Highscore

Nun aber erstmal ein paar Worte zum Gameplay. Pistol Whip ist ein On-Rail Shooter, wo wir uns nicht selbsttätig fortbewegen müssen, ähnlich den alten House of the Dead Titeln. Unser Ziel ist es bis zum Ende des Levels unsere Gegner auszuschalten, hierfür können wir sie mit unserer Pistole erschießen oder in Nahkampfreichweite erschlagen. Hierher rührt auch der Name des Spiels: Pistol Whip bedeutet aus dem Englischen übersetzt einen Schlag mit der Pistole. Die Grundlagen des Spiels wären somit schon einmal geklärt, jedoch ist das ganze Spielprinzip noch ein wenig umfangreicher. Denn am Ende bekommen wir einen Score mitgeteilt, welchen wir für diesen Level erreicht haben. In diesem fließt ein, wann wir einen Gegner erschossen haben. Eben diese leuchten im Takt der Musik auf, sollten wir den richtigen Rhythmus erwischen, gibt es extra Punkte. Ebenso wird unsere Treffsicherheit und Kombo-Verkettung bewertet. Als letztes wichtiges Kriterium wird uns aufgezeigt wie oft wir Schaden genommen haben, denn unsere Widersacher schießen zurück. Da hilft nur geschicktes Ausweichen. Um euren Highscore aufzupimpen, lassen sich verschiedene Funktionen ein- bzw. ausschalten. Ein Level ohne Aim Assist, nur eine Pistole, unendlich Munition oder Insta-Death sind einige der Auswahlmöglichkeiten. Jede bringt euch einen Punkte Vorteil oder eben Nachteil pro Kill. Wenn es um Punkte geht, dürfte jeden klar sein, dass wir uns mit anderen Spielern auf den Globalen Bestenlisten vergleichen können.

Wie Neo in der Matrix

Ein dreiminütiger Leveldurchlauf kann ganz schön hart sein, jedoch habt ihr die Möglichkeit vor Levelbeginn einen der drei Schwierigkeitsgrade zu wählen (Easy, Medium, Hard). Selbst auf Easy kann es schon gut zur Sache gehen, den fliegenden Kugeln ausweichen und nebenbei im Rhythmus die Gegner treffen will gelernt sein. Gerade bei meinem zweiten Spieldurchlauf versuchte ich in guter alter Matrix Manier einer Kugel auszuweichen, ich lehnte meinen Oberkörper nach hinten, die Kugel verfehlte mich. Ich fühlte mich großartig, wie ein wahrer Actionheld, bis ich einen Krampf in beiden Oberschenkeln bekam und auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde. Gerade die teilweise in Massen auftretenden Gegner erinnern einen an John Wick oder Neo, wie er quasi ohne Mühe aber mit Stil alles ausschaltet. Für die Individualisten unter euch gibt es abschließend auch noch ein nettes Feature. Ihr könnt eure Waffe anpassen, verschiedene Pistolen Modelle stehen euch zur Verfügung, die jeweils farblich anpassbar sind. Für Content Creator dürfte noch die LIV mixed reality-capture Unterstützung sein, diese ist standardmäßig implentiert.

Pistol Whip ist ein Spiel, in dem man sich wie ein Actionfilm Held fühlt. Kugeln ausweichen, Gegnermassen eliminieren und dazu einen genialen Soundtrack auf den Ohren. Für mich eines der besten Rhythmus Spiele aktuell auf dem Markt, ja, ich finde es sogar besser als Beat Saber, denn beim spielen kommt ein wahrer Coolness Faktor auf. Wer Actionfilme mag, Beat Saber auf Dauer langweilig findet und sich gerne bewegt, der liegt bei Pistol Whip genau richtig. 

Pistol Whip ist für PC VR und Oculus Quest erhältlich. Oculus Crossbuy wird unterstützt. Eine PSVR Version wird noch angekündigt.

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Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
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