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Striving for Light: Survival im Test – Ein Spiel, das Licht und Schatten meistert

Striving for Light: Survival von Igniting Spark Games ist ein fesselndes Spiel, das in die Welt der Arena-Survival-Roguelite-Spiele eintaucht. Mit seiner einzigartigen Mischung aus prozedural generierten Fähigkeitenbäumen und intensiven Bosskämpfen bietet es eine frische Perspektive im Genre. Als Spieler kämpft man gegen Horden von Monstern und schaltet dabei neue Charaktere, Waffen und Fähigkeiten frei.

Freundlicherweise wurde uns für diese Review ein Muster zur Verfügung gestellt, was aber keinen Einfluss auf unsere ehrliche Meinung hat.

Grafik und Atmosphäre: Eine Visuelle Meisterleistung

Die Grafiken von Striving for Light: Survival sind ein wahrer Augenschmaus. Jedes Element im Spiel ist handgezeichnet, was eine besondere und künstlerisch ansprechende Ästhetik schafft. Die detaillierten Grafiken tragen wesentlich zur Atmosphäre bei und machen jede Spielsitzung zu einem visuellen Erlebnis. Die Animationen sind flüssig und verstärken das Gefühl von Action und Dynamik im Spiel. Besonders beeindruckend ist, wie das Spiel trotz der Fülle an visuellen Effekten nie überladen wirkt. Die klare und präzise Darstellung sorgt dafür, dass man immer den Überblick behält, selbst in den hektischsten Gefechten.

Gameplay: Tiefgreifende Mechaniken und Herausforderungen

Das Gameplay von Striving for Light: Survival ist intensiv und herausfordernd. Die Spieler bewegen sich auf einem zweidimensionalen Feld und steuern ihre Charaktere entweder mit Tastatur und Maus oder einem Gamepad. Diese Flexibilität in der Steuerung ermöglicht es den Spielern, ihren bevorzugten Spielstil zu finden. Jede der 16 Karten im Spiel hat ein einzigartiges Thema und bietet verschiedene Feinde, was für Abwechslung und Langzeitspaß sorgt.

Ein besonders hervorzuhebendes Merkmal ist der umfangreiche Fähigkeiten-Baum. Dieser erweitert sich zufällig, während man im Spiel fortschreitet, und wird so zu einem zentralen Element der Strategie. Die Spieler müssen entscheiden, welche Fähigkeiten sie entwickeln möchten, um die letzten Wellen des Spiels zu erreichen. Diese Entscheidungen sind oft mit einem Risiko verbunden, da nicht alle Fähigkeiten ausschließlich positive Effekte haben.

Die Sammlung von Lichtfragmenten von besiegten Feinden, um den Fähigkeiten-Baum zu verbessern, fügt eine zusätzliche Ebene der Aggressivität und des Risikos hinzu. Spieler müssen wählen, wie aggressiv sie vorgehen wollen, um mehr Fähigkeitenpunkte zu verdienen, während sie gleichzeitig das Risiko eingehen, dass nicht gesammelte Fragmente den Feinden zugutekommen und so stärkere Gegner in den folgenden Wellen erscheinen lassen.

Steuerung und Benutzerfreundlichkeit: Ein Gemischtes Erlebnis

Bei der Steuerung von Striving for Light: Survival gibt es Licht und Schatten. Die Tatsache, dass das Spiel sowohl mit Tastatur und Maus als auch mit einem Gamepad spielbar ist, ist lobenswert und bietet Spielern eine gewisse Flexibilität. Allerdings gibt es bei der Umsetzung einige Herausforderungen. Während die Menünavigation mit Tastatur und Maus sehr intuitiv ist, fühlt sich die Charaktersteuerung in diesem Modus umständlich an. Umgekehrt bietet das Gamepad ein reibungsloses Spielerlebnis im Spiel, aber die Menünavigation ist damit mühsam.

Dies führt dazu, dass man häufig zwischen den Steuerungsmethoden wechseln muss, um das optimale Spielerlebnis zu erreichen. Dies kann besonders für Spieler, die eine konsistente Steuerung bevorzugen, frustrierend sein. Es ist wichtig zu erwähnen, dass alle Tastenbelegungen anpassbar sind, was einige der Probleme mildern kann. Trotzdem bleibt die Trennung zwischen Menü- und Spielsteuerung ein Punkt, der verbessert werden könnte.

Unser Fazit: Ein Unikat im Genre

Zusammenfassend ist Striving for Light: Survival ein bemerkenswertes Spiel, das sich durch seine einzigartigen Gameplay-Elemente und seinen visuellen Stil von anderen Spielen im Genre abhebt. Die Kombination aus handgezeichneten Grafiken, einem tiefgreifenden Fähigkeiten-Baum und einer Vielzahl von Karten und Feinden macht das Spiel zu einer herausfordernden und lohnenden Erfahrung. Die Steuerung und die Musik haben zwar ihre Schwächen, aber diese werden durch die Stärken in anderen Bereichen mehr als ausgeglichen.

Für Fans des Arena-Survival-Roguelite-Genres bietet Striving for Light: Survival eine frische und innovative Herangehensweise, die es wert ist, erkundet zu werden. Die Möglichkeit, Charaktere, Waffen und Fähigkeiten freizuschalten, sowie die Herausforderung, sich gegen Horden von Monstern und schwierige Bosskämpfe zu behaupten, bieten langanhaltenden Spielspaß. Trotz einiger Mängel in der Steuerung und der Musik ist das Spiel eine lohnende Erfahrung für diejenigen, die nach etwas Neuem und Herausforderndem im Genre suchen.

Unser „Striving for Light: Survival“ Testsystem:

KomponenteBeschreibung
Gehäusebe quiet! Pure Base 500FX schwarz
ProzessorAMD Ryzen 7 7800X3D, 8x 4.2GHz, 96MB L3-Cache
MainboardGigabyte B650 Gaming X AX
GrafikkarteNVIDIA GeForce RTX 4070 Ti 12GB Gigabyte Gaming OC
Arbeitsspeicher32GB DDR5-5600 Corsair Vengeance RGB
DatenträgerSSD (M.2 / PCIE) 1TB Western Digital Black SN770
powered by Mifcom

BEwertung

Striving for Light: Survival im Test – Ein Spiel, das Licht und Schatten meistert

7.5
Gut
Grafik
8
10
Sound
6
10
Gameplay
8
10
Atmosphäre
8
10
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Leidenschaftlicher Gamer von Indie Perlen & Simracer ... Es darf aber natürlich auch alles andere sein was man mit Tastatur, Maus oder Controller bekämpfen kann ;)