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The Invincible im Test – Visuelles Meisterwerk mit narrativem Tiefgang

The Invincible PIXEL.Review

The Invincible entführt die Spieler in eine Welt, die durch die visionäre Science-Fiction von Stanisław Lem inspiriert ist. Dieses narrative Abenteuerspiel, entwickelt von Starward Industries, verheißt eine Rückkehr zu den Ursprüngen des Sci-Fi-Genres, wo das Unbekannte des Weltraums weniger durch außerirdische Konfrontationen als durch menschliche Entdeckungen und die Wechselwirkungen mit fremden Umgebungen geprägt ist. Setzen wir also unseren Fuß auf den staubigen Boden des Planeten Regis III und entdecken, was The Invincible für uns bereithält.

Freundlicherweise wurde uns für diese Review ein Muster zur Verfügung gestellt, was aber keinen Einfluss auf unsere ehrliche Meinung hat.

Grafische Wunder: Visuelle Poesie auf Regis III

The Invincible beeindruckt mit einer grafischen Pracht, die selten in Spielen eines kleinen Entwicklerstudios zu finden ist. Regis III entfaltet sich als ein atmosphärischer Planet, der mit seinen staubigen Stürmen, der leuchtenden Flora und den ergreifenden Sonnenaufgängen über zerklüfteten Klippen und sandigen Dünen ein visuelles Festmahl bietet. Die Verwendung der First-Person-Perspektive verstärkt diese Wirkung, indem sie den Spielern ein Gefühl der Präsenz vermittelt und sie mühelos in die Welt eintauchen lässt.

Die Quintessenz der Erzählung: Ein Roman wird lebendig

Starward Industries hat es geschafft, die komplexe Thematik von Lem’s Werk in ein Spiel zu übertragen, das sich durch eine straffe und fesselnde Geschichte auszeichnet. The Invincible erkundet die Beziehung der Menschheit zur Technologie und unsere Stellung im Universum auf eine Weise, die das Publikum zum Nachdenken anregt. Die narrative Tiefe des Spiels wird durch lebensechte Charaktere bereichert, die so charmant und real wirken, dass sie den Spieler tief in die Geheimnisse von Regis III hineinziehen.

Dialoge und Entscheidungen: Der Spieler als Schöpfer der Geschichte

Das Spiel gibt den Spielern die Freiheit, die Persönlichkeit der Protagonistin Yasna durch ihre Dialogwahl zu formen, von einer optimistischen Biologin bis hin zu einer zynischen Überlebenden. Diese Entscheidungen tragen zu einer dynamischen Beziehung mit anderen Charakteren bei, insbesondere mit dem Astrogator Novik, der häufig Yasnas Motive und Beobachtungen hinterfragt. Diese interaktiven Elemente verstärken das Gefühl, dass der Spieler wirklich Einfluss auf die Erzählung und die Entwicklung der Geschichte nimmt.

Gameplay: Eine Ode an die Reduktion

In The Invincible wird das Gameplay auf das Wesentliche reduziert. Die Interaktionen sind meist einfach und bestehen aus dem Untersuchen von Objekten, der Kommunikation über Funk und gelegentlichen Entscheidungen, die den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Dieser minimalistische Ansatz wird sowohl gelobt, da er sich auf die Erzählung konzentriert, als auch kritisiert, da er wenig Abwechslung und Herausforderung bietet. Es gibt kaum Rätsel oder komplexe Aufgaben, was das Spiel zu einer eher ruhigen, meditativen Erfahrung macht, die nicht jedermanns Sache sein mag.

Technische Tücken: Einbrüche in die Immersion

Trotz der vielen Stärken hat The Invincible mit einigen technischen Problemen zu kämpfen, die das Eintauchen in die Welt gelegentlich stören können. Die fehlende Möglichkeit, manuell zu speichern, gepaart mit einem unzuverlässigen Checkpointsystem, das lange Strecken ohne Speicherpunkte aufweist, kann zu Frustration führen. Animationsschwächen und gelegentliche Spielabbrüche unterbrechen das ansonsten glatte Spielerlebnis und erinnern daran, dass das Spiel noch Raum für technische Verbesserungen hat.

Schlussfolgerung: Ein Kosmos voller Potenzial

The Invincible ist ein ehrgeiziges Spiel, das den Geist eines klassischen Sci-Fi-Romans einfängt und für die moderne Ära neu interpretiert. Es ist eine Oase für Fans harter Science-Fiction und bietet eine Geschichte, die sowohl spannend als auch nachdenklich ist. Trotz einiger Gameplay- und technischer Mängel ist das Spiel ein lohnendes Erlebnis für diejenigen, die sich auf eine erzählgetriebene Reise einlassen wollen, die sowohl das Herz als auch den Verstand anspricht. Es ist ein mutiger Schritt in eine Richtung, die von den üblichen Action-geladenen Sci-Fi-Titeln abweicht und stattdessen eine tiefgründigere, philosophische Betrachtung unserer Zukunft im Kosmos bietet.

Unser „The Invincible“ Testsystem:

KomponenteBeschreibung
Gehäusebe quiet! Pure Base 500FX schwarz
ProzessorAMD Ryzen 7 7800X3D, 8x 4.2GHz, 96MB L3-Cache
MainboardGigabyte B650 Gaming X AX
GrafikkarteNVIDIA GeForce RTX 4070 Ti 12GB Gigabyte Gaming OC
Arbeitsspeicher32GB DDR5-5600 Corsair Vengeance RGB
DatenträgerSSD (M.2 / PCIE) 1TB Western Digital Black SN770
powered by Mifcom

Über den Sternen hinaus: Ein Abschlussgedanke mit technischem Fazit

The Invincible ist ein Titel, der die Spieler einlädt, über die Grenzen des Gewohnten hinauszudenken. Für Liebhaber des Genres und Fans von Lem’s Schriften bietet das Spiel eine willkommene Abwechslung mit seiner fokussierten, narrativen Tiefe und eindrucksvollen Atmosphäre. In unserem Test, durchgeführt auf einem AMD Ryzen 7 7800X3D und einer RTX 4070 Ti, waren wir von der Grafik und der Performance besonders angetan.

BEwertung

The Invincible im Test – Visuelles Meisterwerk mit narrativem Tiefgang

Trotz einiger Spielbegrenzungen zeigt The Invincible großes Potenzial und lässt auf zukünftige Verbesserungen hoffen, die es zu einem unverzichtbaren Juwel im Sci-Fi-Gaming machen könnten.
8.3
Ausgezeichnet
Grafik
9
10
Sound
8
10
Gameplay
7
10
Atmosphäre
9
10
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Leidenschaftlicher Gamer von Indie Perlen & Simracer ... Es darf aber natürlich auch alles andere sein was man mit Tastatur, Maus oder Controller bekämpfen kann ;)
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