Close

Login

Close

Register

Close

Lost Password

Wingman 15 im Test – Kleiner Monitor ganz groß

Das Steam Deck hat uns in der Redaktion seit seiner Veröffentlichung in seinen Bann gezogen, somit kamen auch immer öfter die Fragen auf, welches Zubehör kann das Spielerlebnis des Steam Deck noch verbessern. Nach ein wenig Recherche sind wir auf den Wingman 15 von Notebookwings gestoßen. Ein tragbarer 15-Zoll-Monitor, schmal wie ein Tablet klingt nach einer idealen Erweiterung zum kleinen Steam Deck Display. Eigentlich ist der Wingman 15 nicht speziell für diese Verwendung konzipiert wurden, jedoch hat uns die Neugier gepackt und wir haben geschaut, inwieweit der Wingman 15 eine Bereicherung für das Steam Deck sein könnte.

Lieferumfang:
  • Wingman 15 Display
  • Lederhülle (Ständer und Schutz)
  • Ladeadapter
  • USB-C auf USB-A Adapter zum Netzbetrieb
  • USB-C auf USB-C Kabel für Video/Audio/Strom
  • Mini HDMI auf HDMI Kabel
Vom Laptop über das Handy bis zum Steam Deck

Eigentlich ist der Wingman 15 Monitor konzipiert als portabler zweiter Monitor in Verbindung mit einem Laptop. Jedoch ergeben sich durch die Anschlussmöglichkeiten auch ganz andere Verwendungsmöglichkeiten. Zur Wahl steht ein USB-C oder HDMI Anschluss, um das Bild auf das 15,6 Zoll (ca. 40cm) HDR Display zu bringen. Mir sind so viele Endgeräte eingefallen, die ich mit dem Wingman 15  ausprobieren möchte. Die Playstation, den Laptop, das Handy oder eben das Steam Deck. Nachdem das Paket angekommen war, ging das große ausprobieren los. Direkt der erste positive Punkt ist der fixe Aufbau des ganzen Setups. Binnen 2 Minuten ist ein Endgerät angeschlossen und der Wingman 15 zeigt direkt, was er kann. Mit satten Farben und Full HD 1080p schaue ich Netflix, mit meinem Mobiltelefon als Quelle (Voraussetzung das Handy unterstützt USB-C als DP). Alles problemlos über ein USB-C zu USB-C Kabel, welches als Videoschnittstelle und Stromversorgung fungiert. Voller Begeisterung krame ich meinen Laptop hervor und klemme den Wingman per HDMI Kabel an und benutze das USB-A zu USB-C Kabel als Stromversorgung. Innerhalb von wieder einmal nur zwei Minuten habe ich einen zusätzlichen Monitor neben meinem Laptop. Ich war einfach nur überwältigt von solch einfacher Plug and Play Anwendung. Doch nun wurde es Zeit sich dem Steam Deck zu zuwenden, der ausschlaggebende Grund, warum wir den Wingman 15 überhaupt testen wollten.

Steam Deck in groß, mit Abstrichen

Die Kompatibilität des Wingman 15 mit dem Steam Deck ist wie bereits mit den zuvor getesteten Endgeräten ohne Abstriche oder große Umwege gegeben. Einfach das mitgelieferte USB-C zu USB-C Kabel in die Ladebuchse des Steam Deck gesteckt, sowie in die USB-C Buchse des Wingman 15. Das Bild des Steam Deck wird direkt auf dem Wingman 15 ausgegeben. Ein kleines Manko ergibt sich bei dieser Anschlusskombination leider, solange es direkt am Steam Deck angeschlossen wird, ohne Docking Station. Die Akku-Laufzeit des Steam Deck ist entsprechend niedriger, da kein Ladekabel zusätzlich angeschlossen werden kann. Als Vergleich haben wir hier Conan Chop Chop auf dem Steam Deck einmal mit und einmal ohne Wingman 15 getestet.

  • Laufzeit mit Wingman 15: 3h 28m
  • Laufzeit ohne Wingman 15: 5h 3m
Wingman 15
Links: Ohne Wingman Rechts: Mit Wingman

Für ein paar fixe Gaming Runden on the go reicht die Laufzeit natürlich, wer jedoch längere Spielesessions einlegen möchte, sollte das Steam Deck mit einer Dockingstation in Verbindung mit dem Wingman 15 betreiben. Während unseres Tests konnten wir bedauerlicherweise nicht die offizielle Dockingstation von Valve probieren, jedoch haben wir den Test mit einer HP USB-C G5 Dockingstation durchgeführt. Nun hat man die Möglichkeit das Steam Deck zu laden, sowie das Bild auf den Wingman 15 auszugeben. Inwieweit eine solche Kombination on the go Sinn ergibt, hängt immer vom jeweiligen Benutzer ab, denn für den Wingman 15 benötigt man schließlich einen Platz, um diesen aufzustellen. Ein Szenario, in welchem ich das Steam Deck mit dem Wingman 15 beispielsweise gerne benutzt habe, ist im ICE. Einen Sitzplatz mit Tisch gesucht, den Wingman 15 aufgestellt und fix mit dem Steamdeck losgezockt.

Verarbeitung, Bildqualität

In Sachen Einfachheit und Kompatibilität konnte das Wingman 15 bereits auf ganzer Linie überzeugen, kann das Display jedoch auch in Sachen Bildqualität, Handhabung und Verarbeitung punkten? Ohne langes Vorgeplänkel kann ich vorwegnehmen, das Wingman 15 hat eine gute Figur in allen Belangen abgegeben. In puncto Bildqualität konnte das tragbare Display mit gestochen scharfen Bild überzeugen, welches nach Bedarf noch in Kontrast und Helligkeit angepasst werden kann. Definitiv eine Bereicherung, wenn es darum geht einen kleinen Bildschirm größer darzustellen oder eben als schnell aufgebauter, portabler zweiter Monitor. Das Wingman 15 besitzt unter anderem auch eingebaute Lautsprecher, welche ihren Zweck erfüllen, aber keine Heimkinoqualität bieten. In Sachen Verarbeitung konnte das Display ebenso überzeugen, ob nun der hochwertige Lederschutz, welcher ebenso als Ständer dient, wie auch der Rahmen des Displays, alles wirkt hochwertig und sauber verarbeitet.

[amazon box =“B0BC4ND1ZD, B09X1RPZMQ“]

Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
Facebook
Twitter
WhatsApp
LinkedIn
Reddit
Email
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Das könnte dich interessieren