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Dragon’s Dogma 2: Technische Probleme und Mikrotransaktionen sorgen für Zwietracht

Capcoms mit Spannung erwartetes Open-World-Fantasy-RPG Dragon’s Dogma 2 sorgt für gemischte Reaktionen. Während Kritiker überwiegend positive Bewertungen abgeben, hagelt es auf Steam User-Reviews („Gemischte“ Wertungen zum Zeitpunkt der writing). Die Hauptkritikpunkte: eine schlecht optimierte PC-Version mit umstrittenem DRM und eine Reihe von unbeliebten Mikrotransaktionen.

Spieler können seltene Gegenstände gegen echtes Geld erwerben und so die Spielmechanik eigentlich „aushebeln“. Capcom hat zwar auf einige Bedenken reagiert, jedoch dürften nicht alle in naher Zukunft behoben werden.

In einem Steam-Forumbeitrag entschuldigt sich Capcom für die Unannehmlichkeiten und kündigt an, sich um technische Belange wie Bugs und Abstürze zu kümmern. Auch die hohe CPU-Belastung bei vielen Charakteren auf dem Bildschirm und die damit verbundenen Leistungseinbrüche werden von den Entwicklern adressiert.

Weniger entgegenkommend zeigt sich Capcom beim Thema Monetarisierung. Zwar bestätigt man, dass alle kostenpflichtigen Gegenstände auch im Spielverlauf erhältlich sind, lässt aber unerwähnt, dass es sich dabei um seltene oder strikt limitierte Items handelt. So kann der „Art of Metamorphosis“-Gegenstand, der die Anpassung des eigenen Charakters erlaubt, nur einmal pro Spieldurchgang gekauft und verwendet werden – es sei denn, man zahlt für eine zusätzliche Kopie.

Hinzu kommt die eingeschränkte Schnellreisemöglichkeit, die laut einem Interview mit Regisseur Hideaki Itsuno ein bewusstes Design-Element ist. Der Verkauf von Portcrystallen (Gegenstände für die Teleportation) für echtes Geld wirkt da umso widersinniger.

Capcom ist für fragwürdige Monetarisierungsstrategien nicht unbekannt. Sowohl Devil May Cry 5 als auch Street Fighter V fielen durch Mikrotransaktionen auf. Und Capcoms Präsident äußerte sich bereits dahingehend, dass Spiele schlichtweg zu wenig kosten.

Zwar bietet Dragon’s Dogma 2 keinen kompetitiven Mehrspielermodus, sodass kein Pay-to-Win-Szenario entsteht. Trotzdem bleibt die Verlockung groß, für Rift-Kristalle oder Portcrystalle echtes Geld auszugeben, um mühsames Grinden zu umgehen.

Während sich PC-Spieler zumindest auf kommende technische Verbesserungen freuen können, scheinen die Mikrotransaktionen trotz Fan-Frust vorerst Bestand zu haben.

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Interessiert sich für die Welt der Pixel seit die Dinosaurier ausgestorben sind. Dabei vertreibt eine gute Simulation am Morgen, Kummer und Sorgen. Schreibt nach 10 Kaffee schneller Unfug als die Autokorrektur berichtigen kann.

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