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Islands of Insight in der Preview-Demo

Was kommt dabei heraus, wenn man MIT Doktoranten, Professoren, Professionelle Pokerspieler und Mathematik-Genies Games machen lässt? Prismata. Das war nämlich ihr Erstlingswerk und bot schon einen wilden Mix aus RTS, Tabletop und Kartenspiel. Lunarch Studios, wie sich das Studio nennt, macht aber natürlich weiter und nun präsentieren sie uns ihr neues Game: Islands of Insight.

Was ist Islands of Insight?

Islands of Insight ist ein weiterer Genremix, der zwar irgendwie naheliegender wirkt, aber trotzdem bisher so noch nicht umgesetzt wurde. Auf den ersten Blick handelt es sich nämlich um ein normales Fantasy First Person Adventure mit Jump ‘n Run Einlagen. Doch dann stößt man direkt auf den eigentlichen Kern des Games: Rätsel! Die Welt von Islands of Insight ist voller Geheimnisse und kniffliger Rätsel. Rätsel unterschiedlichster Art. Von einfachen Knobeleien, bei denen man Muster vervollständigen muss, über Suchspiele bei denen die Entwickler kleine Relikte in einem abgesteckten Gebiet versteckt haben, bis hin zu Ringrätseln. Bei diesen muss man eine Sichtlinie durch alle Goldenen und keinen lila Ring erklicken, um es zu lösen. Liest sich schwer, lernt man leicht, wird schnell sehr schwer.

Damit man auch einen wirklichen Progress hat, muss man bestimmte Gebiete erst Mal „freirätseln“. Außerdem levelt man auf und kann so nach und nach mehr Fähigkeiten freischalten. Den Gleitflug mit Flügeln schaltet man so z. B. recht schnell frei.

Multiplayer

Das weitere besondere Feature von Islands of Insight ist der Koop-, bzw. MMO-Anteil. Ihr sollt mit Freunden zusammen, aber als MMO auch mit Fremden, Rätsel knacken können. Das geht, nehme ich an. Habe ich doch einen anderen Mitspieler getroffen. Auf einmal und plötzlich wurde mir angezeigt, jemand anderes löse Rätsel. Auf die Map geschaut und da war er. Unser kurzer Kontakt aber beschränkte sich auf eine Freundschaftsanfrage, kurzes winken und man hätte eine Gruppe bilden können. Ein Pointersystem ist auch an Board, man kann also über Waypoints und Klicks kommunizieren wo man hin möchte. Ein Chat wäre nice gewesen, könnte aber gegen das Credo des Entwicklers gehen: No Bullshit! Wer Chatten erlaubt, riskiert das es dort auch deftig zur Sache geht. Das wollen die Entwickler nicht. Mit Freunden trifft man sich einfach im Discord, mit anderen Spielern wird sich zeigen, ob das Pointer-System ausreicht. Da ich die Demo bereits vor Release dieser spielen konnte, kann ich zum Multiplayer aber noch nicht viel sagen. Finde die Idee aber reizvoll und bin gespannt, wie sich das allgemein in dieser SharedWorld verhält.

Grafik, Sound, Technik

Wir haben natürlich mit der Demo eine Version vorliegen, die noch nicht den endgültigen Stand des Spiels zum Release widerspiegelt. Aber soweit läuft auch alles ganz gut. Grafisch sieht Islands of Insight gut aus. Nicht zu sehr Comic und auch nicht zu real. Die Welt aus fliegenden Insel ist wunderbar gestaltet und überall findet man beim Erkunden einfach weitere Rätsel. Bevölkert ist die Welt aktuell noch nicht, aber man erhält Storyschnipsel über Infopunkte. Der allgemeine Sound ist wuchtig und passt sehr gut ins Spiel. Wenn um einen herum ein Kristalllabyrinth in tausende Teile zerspringt, ist das imposant mit Sound untermalt. Geheime (unsichtbare) Tore und andere Dinge kann man auch über akustische Signale orten. Jedenfalls fast. Man erfährt irgendwie das ist in der Nähe, aber die räumliche Ortung passt nicht perfekt. Vielleicht muss man sich auch erst an die Umsetzung in diesem Spiel gewöhnen.

Da ist Platz für einige Rätsel. In der Demo kommt ihr aber natürlich nicht überall hin.

Technisch gesehen läuft das Spiel ganz gut. Ab und an ruckelt es mal kurz. Bei Upscaling-Technologien sind aktuell nur die AMD-Varianten dabei. Die machen auf höchster Grafikpriorisierung auch einen guten Job. Für Besitzer von NVIDIA-Karten wäre DLSS noch wünschenswert. Warten wir es ab. Wie hoch der Mehrwert wäre, lässt sich so aktuell nicht abschätzen.

Auf dem Steam Deck ist das Spiel aktuell nicht lauffähig. Auch bietet es aktuell keine Controllersteuerung. Ich hake da nochmal nach. Wie ich das Prinzip bisher selber verstehe und ebenso die vermutete Intension der Entwickler, wäre Islands of Insight sehr gut fürs Steam Deck geeignet. Gemütlich auf der Couch, evtl. mit dem Partner, der am PC sitzt. Selbiges gilt für eine evtl. angedachte Konsolenversion. Auch hier hake ich nochmal nach.

Fazit

Islands of Insight macht auf mich einen sehr guten Eindruck. Auch wenn ich aktuell noch wie ein wild gewordenes Kaninchen durch die Gegend hüpfe und Rätsel löse bis ich umfalle, fühlt es sich doch so an, als solle man gemütlich, alleine oder mit Freunden durch die Welt reisen, alles entdecken und gemeinsam den Kopf an Rätseln zerbrechen. Das stellt sich dann wohl ein. Gespannt bin ich wie gesagt auf die MMO-Erfahrung in diesem Game. Wie hoch man sich evtl. gegenseitig beim Lösen treibt und doch noch immer schwerere Rätsel knackt. Im Februar wird das Game erscheinen, wann genau teilen wir euch noch mit. Den Trailer werden wir bei Release noch in diesen Artikel nachreichen.

Selber dürft ihr ab 02.02.2024 Hand an diese Demo legen. Sie bleibt euch bis zum Ende des anschließenden Steam Next Fest 2024 erhalten. Bis zum Release sollte es dann auch nicht mehr lange dauern. Aktuell findet ihr Islands auf Insight exklusiv auf Steam.

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Ich spiele seit den Gameboy und C128 Zeiten. Danach kamen noch Amiga 500, diverse PCs, Konsolen von Sony, noch mehr Konsolen von Sony und nun auch wieder PC. Ich habe kein festes Genre, aber halte mich mittlerweile von OpenWorld-Games fern. Gebt uns den Schlauchlevel zurück!

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    Islands of Insight in der Preview-Demo

    Was kommt dabei heraus, wenn man MIT Doktoranten, Professoren, Professionelle Pokerspieler und Mathematik-Genies Games machen lässt? Prismata. Das war nämlich ihr Erstlingswerk und bot schon einen wilden Mix aus RTS, Tabletop und Kartenspiel. Lunarch Studios, wie sich das Studio nennt, macht aber natürlich weiter und nun präsentieren sie uns ihr neues Game: Islands of Insight.

    Was ist Islands of Insight?

    Islands of Insight ist ein weiterer Genremix, der zwar irgendwie naheliegender wirkt, aber trotzdem bisher so noch nicht umgesetzt wurde. Auf den ersten Blick handelt es sich nämlich um ein normales Fantasy First Person Adventure mit Jump ‘n Run Einlagen. Doch dann stößt man direkt auf den eigentlichen Kern des Games: Rätsel! Die Welt von Islands of Insight ist voller Geheimnisse und kniffliger Rätsel. Rätsel unterschiedlichster Art. Von einfachen Knobeleien, bei denen man Muster vervollständigen muss, über Suchspiele bei denen die Entwickler kleine Relikte in einem abgesteckten Gebiet versteckt haben, bis hin zu Ringrätseln. Bei diesen muss man eine Sichtlinie durch alle Goldenen und keinen lila Ring erklicken, um es zu lösen. Liest sich schwer, lernt man leicht, wird schnell sehr schwer.

    Damit man auch einen wirklichen Progress hat, muss man bestimmte Gebiete erst Mal „freirätseln“. Außerdem levelt man auf und kann so nach und nach mehr Fähigkeiten freischalten. Den Gleitflug mit Flügeln schaltet man so z. B. recht schnell frei.

    Multiplayer

    Das weitere besondere Feature von Islands of Insight ist der Koop-, bzw. MMO-Anteil. Ihr sollt mit Freunden zusammen, aber als MMO auch mit Fremden, Rätsel knacken können. Das geht, nehme ich an. Habe ich doch einen anderen Mitspieler getroffen. Auf einmal und plötzlich wurde mir angezeigt, jemand anderes löse Rätsel. Auf die Map geschaut und da war er. Unser kurzer Kontakt aber beschränkte sich auf eine Freundschaftsanfrage, kurzes winken und man hätte eine Gruppe bilden können. Ein Pointersystem ist auch an Board, man kann also über Waypoints und Klicks kommunizieren wo man hin möchte. Ein Chat wäre nice gewesen, könnte aber gegen das Credo des Entwicklers gehen: No Bullshit! Wer Chatten erlaubt, riskiert das es dort auch deftig zur Sache geht. Das wollen die Entwickler nicht. Mit Freunden trifft man sich einfach im Discord, mit anderen Spielern wird sich zeigen, ob das Pointer-System ausreicht. Da ich die Demo bereits vor Release dieser spielen konnte, kann ich zum Multiplayer aber noch nicht viel sagen. Finde die Idee aber reizvoll und bin gespannt, wie sich das allgemein in dieser SharedWorld verhält.

    Grafik, Sound, Technik

    Wir haben natürlich mit der Demo eine Version vorliegen, die noch nicht den endgültigen Stand des Spiels zum Release widerspiegelt. Aber soweit läuft auch alles ganz gut. Grafisch sieht Islands of Insight gut aus. Nicht zu sehr Comic und auch nicht zu real. Die Welt aus fliegenden Insel ist wunderbar gestaltet und überall findet man beim Erkunden einfach weitere Rätsel. Bevölkert ist die Welt aktuell noch nicht, aber man erhält Storyschnipsel über Infopunkte. Der allgemeine Sound ist wuchtig und passt sehr gut ins Spiel. Wenn um einen herum ein Kristalllabyrinth in tausende Teile zerspringt, ist das imposant mit Sound untermalt. Geheime (unsichtbare) Tore und andere Dinge kann man auch über akustische Signale orten. Jedenfalls fast. Man erfährt irgendwie das ist in der Nähe, aber die räumliche Ortung passt nicht perfekt. Vielleicht muss man sich auch erst an die Umsetzung in diesem Spiel gewöhnen.

    Da ist Platz für einige Rätsel. In der Demo kommt ihr aber natürlich nicht überall hin.

    Technisch gesehen läuft das Spiel ganz gut. Ab und an ruckelt es mal kurz. Bei Upscaling-Technologien sind aktuell nur die AMD-Varianten dabei. Die machen auf höchster Grafikpriorisierung auch einen guten Job. Für Besitzer von NVIDIA-Karten wäre DLSS noch wünschenswert. Warten wir es ab. Wie hoch der Mehrwert wäre, lässt sich so aktuell nicht abschätzen.

    Auf dem Steam Deck ist das Spiel aktuell nicht lauffähig. Auch bietet es aktuell keine Controllersteuerung. Ich hake da nochmal nach. Wie ich das Prinzip bisher selber verstehe und ebenso die vermutete Intension der Entwickler, wäre Islands of Insight sehr gut fürs Steam Deck geeignet. Gemütlich auf der Couch, evtl. mit dem Partner, der am PC sitzt. Selbiges gilt für eine evtl. angedachte Konsolenversion. Auch hier hake ich nochmal nach.

    Fazit

    Islands of Insight macht auf mich einen sehr guten Eindruck. Auch wenn ich aktuell noch wie ein wild gewordenes Kaninchen durch die Gegend hüpfe und Rätsel löse bis ich umfalle, fühlt es sich doch so an, als solle man gemütlich, alleine oder mit Freunden durch die Welt reisen, alles entdecken und gemeinsam den Kopf an Rätseln zerbrechen. Das stellt sich dann wohl ein. Gespannt bin ich wie gesagt auf die MMO-Erfahrung in diesem Game. Wie hoch man sich evtl. gegenseitig beim Lösen treibt und doch noch immer schwerere Rätsel knackt. Im Februar wird das Game erscheinen, wann genau teilen wir euch noch mit. Den Trailer werden wir bei Release noch in diesen Artikel nachreichen.

    Selber dürft ihr ab 02.02.2024 Hand an diese Demo legen. Sie bleibt euch bis zum Ende des anschließenden Steam Next Fest 2024 erhalten. Bis zum Release sollte es dann auch nicht mehr lange dauern. Aktuell findet ihr Islands auf Insight exklusiv auf Steam.

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    Ich spiele seit den Gameboy und C128 Zeiten. Danach kamen noch Amiga 500, diverse PCs, Konsolen von Sony, noch mehr Konsolen von Sony und nun auch wieder PC. Ich habe kein festes Genre, aber halte mich mittlerweile von OpenWorld-Games fern. Gebt uns den Schlauchlevel zurück!

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