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Sniper Elite VR: Winter Warrior im Test – Bekanntes Gameplay in eisigem Gewand

Sniper Elite VR: Winter Warrior

Sniper Elite VR: Winter Warrior führt die Spieler erneut in die immersive Welt der virtuellen Realität, diesmal in die verschneiten Szenarien des Zweiten Weltkriegs in Italien. Als Fortsetzung des erfolgreichen Sniper Elite VR verspricht das Spiel eine Mischung aus Stealth-Action und präzisen Scharfschützengefechten. Mit der Erwartung, eine ähnlich fesselnde Erfahrung wie im Vorgänger zu bieten, stellt sich Winter Warrior der Herausforderung, die bekannte Formel frisch und spannend zu halten, ihr erfahrt es in unserer Review.

Freundlicherweise wurde uns ein Quest 3 Key zur Verfügung gestellt.

Vertraute Taktik in neuem Gewand

Sniper Elite VR: Winter Warrior bleibt seinem Vorgänger treu, indem es die bekannte Kombination aus Schleichen, Scharfschützenaktion und gelegentlichem direkten Kampf beibehält. Spieler übernehmen die Rolle eines erfahrenen Scharfschützen der italienischen Widerstandsbewegung und führen acht Missionen aus, die von der Infiltration feindlicher Basen bis hin zum Ausschalten spezieller Ziele reichen. Trotz einiger neuer Waffen und Herausforderungen wirkt das Spielgeschehen jedoch zu ähnlich zum Vorgänger, wodurch das Gefühl einer echten Weiterentwicklung fehlt.

Ein Schritt vor, aber nicht genug

Die grafische Darstellung in Sniper Elite VR: Winter Warrior zeigt eine leichte Verbesserung gegenüber dem ersten Spiel, was besonders an der potenteren Quest 3 liegen dürfte. Dennoch bleiben viele Texturen veraltet und einige Umgebungen wirken flach und leblos. Zudem wird die Immersion durch eine begrenzte Interaktivität mit der Umgebung beeinträchtigt – so kann man beispielsweise keine Schneebälle formen, obwohl sie sich in verschneiten Landschaften befinden. Diese Aspekte führen dazu, dass das Spiel trotz Fortschritten in einigen Bereichen grafisch hinter den aktuellen Standards zurückbleibt.

Immersion mit Einschränkungen

Das Handling der Waffen in Winter Warrior ist grundlegend, insbesondere die realistische und befriedigende Art des Nachladens und Schießens. Die Vielfalt der Waffen, von Scharfschützengewehren bis hin zu Handfeuerwaffen, bietet zahlreiche taktische Optionen. Dennoch gibt es Kritikpunkte: Die Interaktion mit einigen Waffen ist nicht optimal für Linkshänder angepasst, und die generelle Interaktivität mit der Spielumgebung ist eingeschränkt, was das Eintauchen in die VR-Welt mindert. Diese Aspekte hinterlassen einen gemischten Eindruck bezüglich des Gesamterlebnisses in der virtuellen Realität. Besonders schwierig gestaltete sich des Öfteren Waffen aufzuheben, was schnell zur Frustrierung führen kann.

Vielfalt mit Wiederholung

Die Missionen in Winter Warrior sind vielfältig und reichen von Attentaten auf hochrangige Ziele bis hin zu Sabotageakten. Herausforderungen und optionale Ziele bieten zusätzliche Wiederspielbarkeit. Jedoch erinnern die Struktur der Missionen und das allgemeine Spielgefühl zu sehr an den ersten Teil, was zu einem Gefühl der Wiederholung führt. Trotz der spannenden und taktischen Elemente in den Missionen bleibt das Gefühl bestehen, dass das Spiel mehr von demselben bietet, ohne wesentliche Neuerungen oder Entwicklungen zu präsentieren.

Sniper Elite VR: Winter Warrior

Willkommene Abwechslung

Sniper Elite VR: Winter Warrior ergänzt das Hauptspiel mit zwei neuen Modi: Sniper Hunt und Last Stand. Sniper Hunt bietet ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem man einen feindlichen Scharfschützen aufspüren und ausschalten muss, während Last Stand ein Überlebensmodus gegen anstürmende Feindwellen ist. Diese Modi fügen dem Spiel eine willkommene Abwechslung hinzu und bieten neue Herausforderungen und Spielweisen. Allerdings wird auch hier der Wunsch nach mehr Innovation und einer breiteren Erweiterung des Spielprinzips deutlich.

Fazit

Sniper Elite VR: Winter Warrior liefert ein gemischtes Erlebnis. Die Stärken des Spiels liegen in seinem immersiven Waffenhandling und der Vielfalt der Missionen, die Fans des Originalspiels ansprechen dürften. Die zusätzlichen Modi bieten interessante Abwechslungen, aber das Spiel kämpft insgesamt mit dem Mangel an Innovation und grafischer Aktualität. Für diejenigen, die mehr vom bewährten Sniper Elite-Gameplay wünschen, bietet Winter Warrior durchaus Unterhaltung. Wer jedoch nach einer echten Weiterentwicklung oder einer umfassenden Neuerung sucht, könnte enttäuscht werden. Winter Warrior bleibt somit eine Fortsetzung, die zwar solide ist, aber hinter ihrem Potential zurückbleibt. Es ist ein Spiel, das in Teilen glänzt, insgesamt aber ein wenig zu sehr in den Fußstapfen seines Vorgängers verharrt.

BEwertung

Sniper Elite VR: Winter Warrior im Test – Bekanntes Gameplay in eisigem Gewand

Für diejenigen, die mehr vom bewährten Sniper Elite-Gameplay wünschen, bietet Winter Warrior durchaus Unterhaltung. Wer jedoch nach einer echten Weiterentwicklung oder einer umfassenden Neuerung sucht, könnte enttäuscht werden. Winter Warrior bleibt somit eine Fortsetzung, die zwar solide ist, aber hinter ihrem Potential zurückbleibt. Es ist ein Spiel, das in Teilen glänzt, insgesamt aber ein wenig zu sehr in den Fußstapfen seines Vorgängers verharrt.
6.8
Gut
Grafik
6
10
Sound
7
10
Spielspaß
7
10
Atmosphäre
7
10
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Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!
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