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Starbreeze Studios CEO tritt nach holprigem Payday 3 Launch zurück

Nach dem Launch von Payday 3 im vergangenen Jahr, der die hohen Erwartungen der Fans nicht ganz erfüllen konnte, sieht sich Entwickler Starbreeze mit Bugs, Problemen und Verzögerungen bei der Behebung dieser Schwierigkeiten konfrontiert. Nun, nach fast sechs Monaten, ist Tobias Sjögren, CEO von Starbreeze Studios, zurückgetreten.

Laut einer Erklärung auf der Starbreeze-Website übernimmt Juergen Goeldner bis zur Suche nach einem dauerhaften Nachfolger die Position des Interim-CEOs. „Das Unternehmen verfolgt eine klare Strategie, die sich auf die Entwicklung attraktiver Spiele mit eigenen und lizenzierten IPs konzentriert“, so Torgny Hellström, Vorsitzender von Starbreeze. „Die einhellige Einschätzung des Vorstands lautet, dass die Umsetzung dieser Strategie eine andere Führung erfordert. Juergen Goeldner ist seit 2023 im Vorstand tätig und mit über 40 Jahren Erfahrung in der Branche eine starke Interimslösung.“ Sjögren steht Starbreeze „während dieser Zeit zur Verfügung“, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Bereits nach dem holprigen Launch von Payday 3 war abzusehen, dass sich Starbreeze verändern muss. Das Studio entschuldigte sich praktisch sofort für den Zustand des Spiels. In den letzten Monaten hat sich das Blatt nicht wesentlich gewendet. Im Februar stellte Starbreeze die „Operation Medic Bag“ vor, ein indirektes Eingeständnis dafür, dass sich Payday 3 auf künstlicher Lebenserhaltung befindet. Viele Elemente der Operation entsprechen lange von den Fans gewünschten Features, darunter ein Offline-Modus, Solospiel sowie Performance- und UI-Verbesserungen.

Payday 3 steht zweifellos vor einer schwierigen Aufgabe, seine Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Auf Steam hält sich der Titel weiterhin im Bereich der „äußerst negativen“ Bewertungen, und Plattformen wie SteamDB deuten darauf hin, dass Payday-Fans weitgehend an Payday 2 festhalten. Neben der Rehabilitation von Payday 3 arbeitet Starbreeze Studios auch an „Project Baxter“, einem Koop-Multiplayer-Live-Service-Spiel in der Welt von Dungeons & Dragons, das für 2026 geplant ist. Es bleibt abzuwarten, ob der Führungswechsel Payday 3 den nötigen Schub geben kann oder ob das Spiel weiterhin hinter seinem Potenzial zurückbleibt.

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Interessiert sich für die Welt der Pixel seit die Dinosaurier ausgestorben sind. Dabei vertreibt eine gute Simulation am Morgen, Kummer und Sorgen. Schreibt nach 10 Kaffee schneller Unfug als die Autokorrektur berichtigen kann.

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