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Trinity Fusion im Test – Ein spannendes Universum voller Möglichkeiten

Trinity Fusion von Angry Mob Games ist ein Spiel, das sich nahtlos in das Genre der Roguelikes einreiht und gleichzeitig eigene Akzente setzt. Als Fan von Titeln wie „Dead Cells“ und „Rogue Legacy“ war ich gespannt, wie dieses Spiel die bekannten Elemente des Genres neu interpretiert und ob es gelingt, ein eigenständiges Spielerlebnis zu schaffen. Trinity Fusion verspricht eine Mischung aus actionreichen Kämpfen, tiefgehender Charakterentwicklung und einer faszinierenden Multiversum-Story.

Freundlicherweise wurde uns für diese Review ein Muster zur Verfügung gestellt, was aber keinen Einfluss auf unsere ehrliche Meinung hat.

Grafik und Atmosphäre: Futuristisch, aber mit Raum für Verbesserung

Beim ersten Eintauchen in Trinity Fusion fällt sofort der visuelle Stil auf. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen im Roguelike-Genre, die oft auf pixelige Retro-Grafik setzen, präsentiert sich Trinity Fusion in einem glatteren und futuristischeren 3D-Look. Diese stilistische Entscheidung erinnert an eine weniger polierte Version von „Metroid Dread“ und bringt eine frische Perspektive in das Genre. Allerdings wirkt das Design in manchen Bereichen etwas flach und einfallslos, was dem sonst so lebendigen Sci-Fi-Setting nicht ganz gerecht wird. Trotzdem gelingt es dem Spiel, durch seine atmosphärischen Melodien eine dichte Stimmung zu erzeugen, die mich als Spieler immer wieder in das Universum von Trinity Fusion eintauchen lässt. Insgesamt ist die grafische Umsetzung solide, bietet aber Potenzial für mehr Detailreichtum und visuelle Kreativität.

Gameplay und Mechaniken: Ein tiefes und ansprechendes Erlebnis

Trinity Fusion bietet ein Gameplay, das sowohl vertraut als auch innovativ ist. Als erfahrener Spieler von Roguelikes fühlte ich mich schnell zu Hause mit den Grundmechaniken des Spiels – das Durchqueren von prozedural generierten 2D-Umgebungen, das Sammeln von temporären Boosts und das Freischalten von permanenten Fähigkeiten. Was Trinity Fusion jedoch besonders macht, ist die Art und Weise, wie es diese Elemente mit seinen eigenen Ideen verbindet.

Eines der herausstechenden Merkmale ist das Fusionssystem, bei dem zwei der drei spielbaren Helden während eines Laufs kombiniert werden können. Diese Fusionen erweitern das Arsenal an verfügbaren Angriffen und Fähigkeiten, was zu interessanten strategischen Entscheidungen führt. Obwohl das Fusionssystem an sich nicht revolutionär ist, bringt es eine willkommene Abwechslung in das Gameplay.

Der Kampf in Trinity Fusion ist dynamisch und befriedigend. Jeder Charakter bietet unterschiedliche Waffen und Angriffsstile, die für Abwechslung und taktische Tiefe sorgen. Die Kämpfe sind schnell und erfordern ein gutes Timing, was das Spielerlebnis herausfordernd und aufregend macht. Das Upgrade-System ermöglicht es zudem, verschiedene Spielstile zu erforschen und anzupassen, wodurch jeder Durchlauf einzigartig wird.

Charakterentwicklung und Story: Ein Universum voller Möglichkeiten

In Trinity Fusion ist die Charakterentwicklung eng mit der faszinierenden Story des Spiels verwoben. Das Spiel entführt in ein Multiversum, in dem man als Spieler mit drei alternativen Versionen der Hauptfigur, Maya, interagiert. Jeder dieser Charaktere – Altara, Naira und Kera – besitzt eigene Fähigkeiten und Startbiome, was dem Spiel eine reiche Vielfalt an Spielstilen und Erkundungsmöglichkeiten verleiht.

Die Idee, verschiedene Versionen eines Charakters zu spielen, die jeweils ihre eigenen Stärken und Schwächen haben, hat mich besonders fasziniert. Es fühlt sich an, als würde man mehrere Geschichten gleichzeitig erleben, die sich alle in einer größeren, zusammenhängenden Erzählung vereinen. Dieser Ansatz sorgt nicht nur für Gameplay-Abwechslung, sondern verleiht auch der Story eine interessante Tiefe.

Die Story selbst, die sich um das Konzept des Multiversums dreht, bietet genügend Intrigen und Geheimnisse, um mich als Spieler zu fesseln. Obwohl einige Aspekte der Geschichte etwas verwirrend oder unklar bleiben, gibt es genug faszinierende Elemente, die mich neugierig auf das weitere Erforschen der Welt von Trinity Fusion machen.

Schwächen und Verbesserungspotenzial: Nicht ohne Ecken und Kanten

Obwohl Trinity Fusion viele Stärken hat, gibt es auch Bereiche, in denen das Spiel verbessert werden könnte. Eine der auffälligsten Schwächen ist das teilweise eintönige Level-Design. Obwohl die verschiedenen Biome und Welten anfangs beeindrucken, führt die begrenzte Variation in der Gestaltung der Level letztendlich zu einer gewissen Wiederholung, was die Langzeitmotivation beeinträchtigen kann.

Ein weiterer Punkt ist das Kampfsystem. Obwohl die Kämpfe im Allgemeinen dynamisch und spannend sind, fehlt es an Flexibilität bei den Grundangriffen. Die Optionen für Aufwärts- und Abwärtsschläge oder komplexere Luftangriffe sind begrenzt, was die Tiefe und Vielseitigkeit des Kampfes etwas einschränkt. Das Spiel könnte von einer Erweiterung des Kampfsystems profitieren, um mehr Abwechslung und taktische Optionen zu bieten.

Das Fusionssystem, obwohl ein interessantes Konzept, fühlt sich in seiner aktuellen Umsetzung nicht voll ausgereift an. Die Fusion der Charaktere bringt zwar neue Angriffsmöglichkeiten, aber das Potenzial dieses Systems scheint noch nicht vollständig ausgeschöpft zu sein. Eine tiefere Integration der Fusionen in das Gameplay und eine klarere Erklärung ihrer Auswirkungen könnten dieses Feature deutlich aufwerten.

Unser Fazit: Ein lohnendes Abenteuer für Roguelike-Fans

Abschließend lässt sich sagen, dass Trinity Fusion ein solides und lohnendes Spiel für Fans des Roguelike-Genres ist. Trotz einiger Schwächen in Bereichen wie Level-Design und Kampfsystem, bietet das Spiel eine fesselnde Kombination aus tiefgehendem Gameplay, interessanter Charakterentwicklung und einer packenden Story. Die einzigartige Herangehensweise an das Multiversum-Konzept, die verschiedenen spielbaren Charaktere und das innovative Fusionssystem verleihen dem Spiel eine besondere Note und sorgen für Abwechslung und Langzeitmotivation.

Die grafische Gestaltung und die Atmosphäre tragen zur Immersion bei, auch wenn hier noch Verbesserungspotenzial besteht. Die Kämpfe sind meist dynamisch und unterhaltsam, und das Upgrade-System bietet genug Raum für Experimente und Anpassungen an den eigenen Spielstil.

Trinity Fusion mag zwar nicht das Genre revolutionieren, aber es bietet genügend eigene Ideen und einen soliden Spielspaß, um sich einen Platz in der Sammlung jedes Roguelike-Liebhabers zu verdienen. Für diejenigen, die auf der Suche nach einem actionreichen und herausfordernden Spiel sind, ist Trinity Fusion definitiv einen Blick wert. Mit weiteren Verbesserungen und Updates könnte dieses Spiel in Zukunft noch mehr glänzen.

Unser „Trinity Fusion“ Testsystem:

KomponenteBeschreibung
Gehäusebe quiet! Pure Base 500FX schwarz
ProzessorAMD Ryzen 7 7800X3D, 8x 4.2GHz, 96MB L3-Cache
MainboardGigabyte B650 Gaming X AX
GrafikkarteNVIDIA GeForce RTX 4070 Ti 12GB Gigabyte Gaming OC
Arbeitsspeicher32GB DDR5-5600 Corsair Vengeance RGB
DatenträgerSSD (M.2 / PCIE) 1TB Western Digital Black SN770
powered by Mifcom

BEwertung

Trinity Fusion im Test – Ein spannendes Universum voller Möglichkeiten

Trinity Fusion mag zwar nicht das Genre revolutionieren, aber es bietet genügend eigene Ideen und einen soliden Spielspaß, um sich einen Platz in der Sammlung jedes Roguelike-Liebhabers zu verdienen. Für diejenigen, die auf der Suche nach einem actionreichen und herausfordernden Spiel sind, ist Trinity Fusion definitiv einen Blick wert. Mit weiteren Verbesserungen und Updates könnte dieses Spiel in Zukunft noch mehr glänzen.
7
Gut
Grafik
6
10
Sound
7
10
Spielspaß
8
10
Atmosphäre
7
10
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Leidenschaftlicher Gamer von Indie Perlen & Simracer ... Es darf aber natürlich auch alles andere sein was man mit Tastatur, Maus oder Controller bekämpfen kann ;)