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BORE BLASTERS im Test – Ein unterirdisches Abenteuer

In der Welt der Indie-Spiele ist es selten, auf ein Juwel zu stoßen, das gleichzeitig einfach, süchtig machend und doch tiefgründig ist. BORE BLASTERS, getestet auf dem PC und dem Steam Deck, wo es eine beeindruckende Performance hingelegt hat, ist genau ein solches Spiel. Dieses Arcade-Style-Roguelite versetzt Spieler in die Rolle eines Zwerges, der mit seinem Bohrschiff durch das Erdreich jagt, auf der Suche nach Schätzen und Edelsteinen. Es ist ein Spiel, das mit seiner Prämisse lockt und durch seine Umsetzung fesselt.

Freundlicherweise wurde uns für diese Review ein Muster zur Verfügung gestellt, was aber keinen Einfluss auf unsere ehrliche Meinung hat.

Gameplay: Ein Kern aus purem Spielspaß

BORE BLASTERS packt das Konzept des Bergbaus und verwandelt es in ein actionreiches Erlebnis. Mit einem einfachen Steuerungsschema – Bewegen und Schießen – könnte man meinen, das Spiel sei zu simpel, doch die Tiefe offenbart sich in der Progression. Jeder Run durch die zufällig generierten Level fühlt sich belohnend an, sei es durch das Sammeln von Edelsteinen, das Erreichen neuer Tiefen oder das freischalten von Upgrades für das eigene Schiff. Das Spiel schafft es, eine perfekte Balance zwischen Herausforderung und Zugänglichkeit zu finden, wodurch es sowohl für kurze Spielsessions als auch für längere Spielabende geeignet ist.

Die Wissenschaft der Upgrades

Eine der Stärken von BORE BLASTERS ist das ausgeklügelte Upgrade-System. Mit jedem Tauchgang sammelt man Ressourcen, die man in eine Vielzahl von Verbesserungen investieren kann – von stärkeren Waffen über bessere Schilde bis hin zu effizienteren Treibstofftanks. Diese Upgrades sind nicht nur zufriedenstellend zu erreichen, sondern auch essenziell, um in den immer schwieriger werdenden Levels zu bestehen. Die Entscheidung, welche Upgrades priorisiert werden, fügt eine taktische Ebene hinzu, die das ansonsten einfache „Runter und Schießen“-Gameplay bereichert.

Audiovisuelles Erlebnis: Mehr als nur Pixel

Trotz seines pixeligen Retro-Charmes sticht BORE BLASTERS auch audiovisuell hervor. Der Soundtrack, eine Mischung aus Synthwave und Retro-Elektro, passt perfekt zur actionreichen Bergbauatmosphäre und trägt maßgeblich zum Gesamterlebnis bei. Grafisch ist das Spiel zwar einfach gehalten, doch die Detailverliebtheit in den Level-Designs und die flüssige Animation der Charaktere und Feinde geben dem Spiel eine eigene Identität. Auf dem Steam Deck kommt dies besonders gut zur Geltung, da die Performance durchwegs hoch und stabil ist, was bei portablen Geräten keine Selbstverständlichkeit ist.

Die Herausforderung: Ein Spiel mit Tiefe

BORE BLASTERS mag auf den ersten Blick wie ein einfaches Spiel erscheinen, doch es hält eine beträchtliche Herausforderung bereit. Die Feinde sind vielfältig und erfordern unterschiedliche Strategien, die Umgebungen werden zunehmend komplexer und die Ressourcen sind immer knapp bemessen. Diese Elemente zwingen den Spieler, sorgfältig zu planen und schnelle Entscheidungen zu treffen, was jedes erfolgreiche Erreichen des Level-Endes umso befriedigender macht. Das Spiel fordert und fördert gleichermaßen das strategische Denken und die Reaktionsfähigkeit.

Langzeitmotivation: Der immerwährende Ruf der Tiefe

BORE BLASTERS schafft es, Spieler immer wieder zurückkehren zu lassen, dank eines gut durchdachten Systems aus kurz- und langfristigen Zielen. Während die unmittelbare Befriedigung durch das Sammeln von Schätzen und das Besiegen von Gegnern lockt, sind es die langfristigen Upgrade-Ziele und die Freischaltung neuer Charaktere, die eine dauerhafte Motivation bieten. Jeder Charakter bringt einzigartige Fähigkeiten und damit neue Spielweisen mit sich, was das Spiel frisch und interessant hält. Die schiere Menge an möglichen Upgrades und die unterschiedlichen Strategien, die sie erlauben, sorgen dafür, dass BORE BLASTERS auch nach vielen Stunden noch nicht langweilig wird.

Fazit: Ein glänzendes Beispiel für Indie-Perfektion

Abschließend lässt sich sagen, dass BORE BLASTERS ein Paradebeispiel dafür ist, wie viel Herz und Kreativität in der Indie-Spiele-Community steckt. Es vereint einfaches, aber tiefgründiges Gameplay mit einer ansprechenden audiovisuellen Präsentation und einer beeindruckenden Leistung auf dem Steam Deck. Die Mischung aus zugänglichem Spielspaß und herausfordernder Tiefe macht es zu einem Muss für jeden, der nach einem kurzweiligen, aber dennoch anspruchsvollen Spiel sucht. BORE BLASTERS ist nicht nur ein Zeitvertreib; es ist eine Hommage an das Genre und ein Beweis dafür, dass Indie-Spiele immer wieder überraschen und begeistern können.

BEwertung

BORE BLASTERS im Test – Ein unterirdisches Abenteuer

BORE BLASTERS bietet eine fesselnde Mischung aus actionreichem Gameplay und strategischem Tiefgang, verpackt in einem charmanten Retro-Stil mit einem mitreißenden Soundtrack. Trotz einiger repetitiver Elemente und der begrenzten Levelvielfalt ist es ein Spiel, das sowohl für kurze Runden zwischendurch als auch für langanhaltenden Spielspaß sorgt.
8
Gut
Grafik
7
10
Sound
9
10
Gameplay
8
10
Atmosphäre
8
10
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Leidenschaftlicher Gamer von Indie Perlen & Simracer ... Es darf aber natürlich auch alles andere sein was man mit Tastatur, Maus oder Controller bekämpfen kann ;)