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Damit der TV auch nach was klingt! – Die JBL Multibeam 5.0 im Test

Multibeam

Einrichtung

Auspacken, zwei Kabel an die JBL Multibeam 5.0 anschließen (den passenden HDMI am TV wählen), fertig. Das Smartphone findet sofort ein Chromecast Gerät, man wechselt in die Google Home App, richtet das Gerät für sein Zuhause ein, WLAN wird direkt übergeben. Am TV wird direkt auf die Soundbar gewechselt, ein paar Optionen im Soundmenü des TV von Off auf Automatik, auch fertig. Irgendwann meldet der TV sich dann nochmal und will die Soundbar einrichten, spielt ein paar Sounds ab, fertig. Verändert hat sich gefühlt nichts.

Als nächstes starten wir die automatische Konfiguration. Hierbei spielt die Multibeam ein paar Mal Links, Rechts und zentrierte Töne ab und vermisst dabei wohl den Raum.

Das war es dann im Grunde auch schon. So knackig wie das hier geschrieben wirken soll, so knackig ist das auch in echt. Die Multibeam ist einsatzbereit. Später werden wir noch den Bass anheben und ein Smartphone über Bluetooth pairen. Aber so wie jetzt laufen eben außer Bluetooth auch alle Verbindungen. Via Apple Geräten wird das genauso schnell laufen. Die „Arbeit“ kann sogar ein Amazon Echo übernehmen. Aber so kurz und knackig kann es gehen. Mehr Plug ‘n’ Play geht kaum.

Anschlussmöglichkeiten/Verbindungsmöglichkeiten

Chromecast Audio, AirPlay, Bluetooth, TV, HDMI Gerät. Außer das kein Analogklinke vorhanden ist, könnt ihr die Boombar über alle wichtigen Wege verbinden. Sogar ein LAN-Anschluss ist noch vorhanden! Wichtig: Ohne irgendwelche Software oder App!

Wir haben einen Ikea Sonos Lautsprecher, den man nur über die Sonos App ansprechen kann. YouTube Videos musste man herunterladen und lokal vom Smartphone abspielen, sind leider nicht alle Festivalsets auf YouTube Music verfügbar. Aber hat sich auch erledigt. Sonos hat ohne Angabe von Gründen die Möglichkeit lokale Dateien wiederzugeben ersatzlos gestrichen. Musik muss über Spotify, YouTube Music und Co. kommen. Über WLAN oder gar Bluetooth geht gar nichts.

Bei JBL ist das anders! Eigentlich liefert JBL gar keine Software mit. Es gibt eine App zum Einrichten der Bar, aber durch die volle Integration in die drei Hauptumgebungen von Google, Apple und Amazon und zusätzlich noch Bluetooth-Direktverbindung, ist man für alle Zeit gerüstet! Technisch oder von Google eingeschränkt, könnt ihr hier Chromecast nur als Audio Gerät ansprechen. Die normale YouTube App funktioniert nicht. Viele Videos sind über YouTube Music verfügbar, sonst macht man halt den TV an. Die Sonos war gar nicht mit dem TV zu verbinden.

Wie klingt die JBL Multibeam 5.0?

Kurz zur Technik: Das 5.0 im Modellnamen steht für fünf Kanäle, die für einen räumlichen Klang sorgen. Dafür sorgen fünf Treiber, die je rechts und links an der Seite angebracht sind. Jeder Treiber hat eine Größe von 4,8 x 8 Zentimetern und wird mit 50 Watt Leistung betrieben. Die Gesamtleistung beträgt also 250 Watt. Für die tiefen Töne sorgen vier Passivmembranen mit einer Größe von 7,5 Zentimetern.

Die JBL Bar 5.0 MultiBeam klingt natürlich um Welten besser, als die reinen TV Lautsprecher. Insbesondere beim aktuellen Preis um 200€, oder gar darunter, bietet die JBL ein echtes Paket! Die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten, gerade die digitalen, sind ein enormer Mehrwert. Von allen möglichen Quellen kann problemlos und intuitiv Musik wiedergegeben werden. Die Einrichtung ist ein Kinderspiel und über 4 Wege problemlos möglich. Ein Smartphone, oder mindestens ein Amazon Echo aber wird benötigt. Das sollte immer vorliegen. Wer das nicht hat, schließt die Bar einfach an den TV an und ist auch zufrieden.

Der Sound klingt wie gesagt gut. Da gibt es so nichts auszusetzen. Aber gerade im Bassbereich vermisst man was. Insbesondere wenn die JBL auch zum Musik hören eingesetzt werden soll. Da fehlt der Wumms und im Endeffekt auch Lautstärke. Die JBL Bar 5.0 MultiBeam ist demnach eine Soundbar für preisbewusste Nutzer, denen der TV Sound auf den Keks geht, aber allzu viel gibt man dann doch nicht für Töne aus. Ab und an ein bisschen Musik vom Smartphone oder Spotify. Zufrieden! Erwähnenswert ist auch, dass sämtliche Dolby Raumklang Optionen temporär deaktiviert werden können, wenn man z. B. gerade der Tagesschau lauschen möchte.

Wer ein komplettes Orchester erwartet oder den nächsten Rave im Wohnzimmer stattfinden lassen möchte, wird enttäuscht sein. Da geht der Preis dann doch nach oben. JBL aber bietet hier dann auch neue Bars mit Subwoofer und auch mehr Lautsprechern an. Der Bass kommt trotz nachjustieren nicht druckvoll genug. JBL kann da mehr, wie es beim Nachfolger ist, wissen wir nicht. Ein Subwoofer würde hier ergänzen, aber wenn die Soundbar ohne verkauft wird, muss sie sich auch hier messen lassen. Von Teufel gibt es gar eine reine Soundbar mit integriertem Subwoofer. Die kostet aber auch das doppelte.

Kleinere Mängel

Die Multibeam 5.0 Soundbar macht vieles richtig und zeigt definitiv, dass JBL weiß worauf es ankommt. Den hier fehlenden Bass kann man bei den Nachfolgern, auf jeden Fall aber bei Geräten mit Subwoofer sicherlich erwarten. Ansonsten sind nur Kleinigkeiten aufgefallen. Die erste aber kann dann doch nerven. Am Display läuft alle paar Minuten eine Demo Anzeige mit dem Hinweis, dass die Soundbar Chromecast, AirPlay, etc. unterstützt. Ich habe bisher keine Möglichkeit gefunden dies zu deaktivieren. Das stört in soweit, dass die Soundbar ja unterm TV steht und so immer im Sichtfeld ein heller Text angezeigt wird.

an der Vorderseite befindet sich ein Display, leider lässt sich die „Featureauflistung“ nicht deaktivieren

Im Betrieb, gerade beim Musik hören, schaltet die Bar sich plötzlich aus. Auch am TV passiert das ab und an. Auf einmal klingen wieder die TV Lautsprecher. Das stört natürlich enorm, konnte von mir bisher auch nicht behoben werden. Leider kommt hinzu, dass die eingestellte Lautstärke über die Bar angenehm ist, auf dem TV aber etwa 3x so laut.

Fazit

Fassen wir nochmal kurz zusammen. Die JBL Multibeam 5.0 ist aktuell für knapp unter 200€ zu bekommen. Sie ist ein “Auslaufmodell”, JBL hat bereits Nachfolger im Angebot. Aber umso mehr kann man hier den einen oder anderen Schnapper machen. Dafür, dass nur eine Center Einheit aufgebaut wird, keine Satelliten Lautsprecher, erzeugt die Bar einen ausgewogenen und angenehmen Klang. Sowohl bei Kinofilmen, Serien und auch Youtube gibt es nichts auszusetzen. Ok, beim Kino kann man evtl. auch ein bisschen mehr Druck seitens des Basses benötigen. Beim Musikhören vermisst man dies spätestens.

Die JBL Multibeam 5.0 ist klar eine Soundbar für sparsame TV-Zuschauer, die ab und an mal Musik hören. Wenn Musik eine der Hauptdisziplinen sein soll, dann geht dies mit dem Gerät nicht auf. Die meisten der zahlreichen Verbindungsmöglichkeiten zielen natürlich auf Musik ab. Dankbar für die Easy-Verbindung ist aber jeder Nutzer. Außerdem kann man so von den anderen JBL Geräten ähnliches erwarten.

Kurz: Wollt ihr guten Klang, klasse Verbindungsmöglichkeiten und ein bisschen sparen, dann seid ihr bei JBL Multibeam 5.0 gut aufgehoben.

JBL für unterwegs? JBL Quantum TWS Air im Test von Jens.

Ich spiele seit den Gameboy und C128 Zeiten. Danach kamen noch Amiga 500, diverse PCs, Konsolen von Sony, noch mehr Konsolen von Sony und nun auch wieder PC. Ich habe kein festes Genre, aber halte mich mittlerweile von OpenWorld-Games fern. Gebt uns den Schlauchlevel zurück!
Ich spiele seit den Gameboy und C128 Zeiten. Danach kamen noch Amiga 500, diverse PCs, Konsolen von Sony, noch mehr Konsolen von Sony und nun auch wieder PC. Ich habe kein festes Genre, aber halte mich mittlerweile von OpenWorld-Games fern. Gebt uns den Schlauchlevel zurück!
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