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Square Enix: Gewinn bricht ein – Multiplattform-Strategie soll Rettung bringen

Spiele-Publisher Square Enix hat in seinem aktuellen Geschäftsbericht einen starken Gewinnrückgang von satten 69,7% gemeldet. Als Reaktion darauf kündigte das Unternehmen an, dass es nach der Exklusiv-Veröffentlichung vieler seiner Top-Titel für PlayStation und Nintendo Switch, die offenbar nicht die erhofften Gewinne brachten, „aggressiv“ auf eine Multiplattform-Strategie setzen wird.

Der Bericht nennt mehrere Gründe für den Gewinnrückgang. Neben geringeren Einnahmen aus den konsolenexklusiven Veröffentlichungen, könnten auch der Rückgang der Nettoverkäufe und -gewinne in der MMO-Sparte, die schwache Performance der Free-to-Play-Handyspiele und die hohen Entwicklungs- und Marketingkosten für die HD-Titel dazu beigetragen haben. Um dem entgegenzuwirken, kündigte Square Enix unter anderem an, „eine aggressive Multiplattform-Strategie zu verfolgen, die Nintendo-Plattformen, PlayStation, Xbox und PCs umfasst“, um „eine Umgebung zu schaffen, in der mehr Kunden unsere Titel genießen können.“

Im Gegensatz zu den meisten anderen Third-Party-Publishern hat Square Enix die Angewohnheit, seine Top-Titel als Konsolen-Exklusivtitel zu veröffentlichen. Dazu gehören Octopath Traveler für Nintendo Switch (2018) und Final Fantasy VII Rebirth für PS5 (2024). Diese Strategie hat zwar zu engen Beziehungen zu den japanischen Konsolenherstellern Nintendo und Sony geführt, allerdings oft auf Kosten des Xbox- und PC-Marktes. Doch was auch immer Square Enix von solchen Exklusivverträgen profitiert hat, es reicht offenbar nicht aus, um das deutlich reduzierte potenzielle Publikum für seine Spiele auszugleichen.

Das soll potenzielle Exklusivdeals in der Zukunft nicht ausschließen, gerade mit dem Nachfolger der Nintendo Switch am Horizont. Angesichts der explodierenden Entwicklungsbudgets wird es jedoch offenbar unhaltbar, die Zielgruppe eines Spiels auf die Nutzerbasis einer einzigen Konsole zu beschränken, selbst wenn dies nur für eine begrenzte Zeit gilt. Neben Kosteneinsparungsmaßnahmen wie der „Einstellung der Entwicklung einiger Inhalte“ signalisiert Square Enix eine „Verlagerung von Quantität zu Qualität“. Dies deutet auf eine Konzentration auf weniger Veröffentlichungen hin, die (hoffentlich) einzeln erfolgreicher sein werden. Es bleibt abzuwarten, was diese Umstellung auf eine Multiplattform-Strategie für bereits in Entwicklung befindliche Projekte wie Dragon Quest XII und das HD-2D-Remake von Dragon Quest III bedeutet.

Interessiert sich für die Welt der Pixel seit die Dinosaurier ausgestorben sind. Dabei vertreibt eine gute Simulation am Morgen, Kummer und Sorgen. Schreibt nach 10 Kaffee schneller Unfug als die Autokorrektur berichtigen kann.
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