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Techtonica im Test – Ab in die Tiefe

Hervorstechend aus einer Flut von Early-Access-Spielen erweist sich Techtonica als erfrischender Akteur mit einer fesselnd komplexen Handlung und faszinierenden Mechaniken. Spieler, die Freude an Satisfactory hatten, könnten sich von Techtonica angezogen fühlen.

Freundlicherweise haben wir einen Steam-Key für unseren Test zur Verfügung gestellt bekommen, welche aber keinen Einfluss auf unsere ehrleiche Meinung hat.

Ein unterirdisches Abenteuer voller Geheimnisse

Das Eintauchen in die lebhafte Erzählung von Techtonica gleicht dem Schlüpfen in die Rolle eines interstellaren Archäologen. Das Spiel stürzt die Spieler in eine außerweltliche unterirdische Umgebung, rätselhaft und gespickt mit Relikten einer vergessenen Zivilisation, ausgerüstet mit nur ein paar rudimentären Werkzeugen und ihrem Scharfsinn. Beim Betreten dieser mysteriösen Landschaft erwacht der Charakter aus einem induzierten Schlaf mit einem Hauptziel – herauszufinden, was während des Schlafs geschah, und herauszufinden, was mit dem Rest der Crew passierte.

Die eigenartige Kulisse von Techtonica verstärkt das Gefühl eines sich entfaltenden Mysteriums im Gameplay. Die eingegrenzte Höhlenumgebung kann bei einigen Unbehagen oder sogar Klaustrophobie hervorrufen. Doch dieses Gefühl weicht schnell dem Staunen und der Aufregung, während die Spieler das labyrinthartige außerirdische Untergrundreich mit Biolumineszenz durchqueren. Diese funkelnde Leuchtkraft bietet die meisten Lichtquellen, beleuchtet die weiten, höhlenartigen Weiten und schafft einen krassen Kontrast zur ansonsten schattigen Spielumgebung.

Mit fortschreitender Handlung begibt sich der Spieler auf eine aufregende Entdeckungsreise, die auf Rätsellösung und Ressourcenakkumulation basiert, um bessere Maschinen zu entwickeln. Die Spielmechanik trägt zur Gewebebildung der Handlung bei, indem sie den Spielern ermöglicht, neue Technologien freizuschalten, die als Wegweiser zur unter der Oberfläche verborgenen Wahrheit dienen. Der Begleiter in diesem Abenteuer ist Sparks, ein in Würfeln eingebetteter Gefährte, der die Spieler auf ihrer Reise führt und wertvolle Informationen und Erklärungen bietet, wenn nötig.

Techtonicas unterirdisches Abenteuer vertritt wirklich die Freude an Entdeckung und Neugierde und verbindet eine packende Erzählung mit räumlicher Erkundung und Maschinenbau. Für Fans von Mysterien und Rätsellösungen bietet das Spiel eine tiefe und fesselnde Erzählung, die einen direkt ins Herz seines Universums zieht.

Die tiefen des Gameplays

Das tiefgehende und umfassende Gameplay von Techtonica bietet eine subtil gestaltete Progression, die die Neugierde des Spielers weckt und seine Beteiligung durchgängig aufrechterhält. Es spielt keine Rolle, ob man alleine spielt oder sich mit Freunden zusammenschließt; das Spiel hört nie auf, mit seiner vielfältigen Auswahl an Freischaltungen aus dem Technologiebaum zu überraschen.

Für Solospieler ist die Reise zu einer 50-stündigen Spielerfahrung randvoll mit Überraschungen an jeder Ecke. Gerade, wenn man denkt, man habe alles gemeistert, was das Spiel zu bieten hat, öffnet sich eine neue Technologie. Dies verleiht dem Gameplay eine dynamische Natur, hält die Monotonie in Schach und macht jeden Moment angenehm.

Für Gruppenspieler ändert sich die Dynamik natürlich. Größere Gruppen, sagen wir zu viert, werden eine signifikante Verkürzung der benötigten Spielzeit bemerken. Eine Kampagne, die ein Einzelspieler vielleicht 50 Stunden lang genießen würde, kann von einer Vierergruppe bereits in 10 Stunden abgeschlossen werden. Auch wenn das zunächst wie ein Nachteil erscheinen mag, haben die Entwickler einfühlsam die Option eingeführt, Prozentsatzmodifikatoren basierend auf der Anzahl der Spieler hinzuzufügen. Dadurch bleibt die Spannung, neue Funktionen und Technologien freizuschalten, erhalten, und das Gameplay behält seinen Reiz.

Was im Gameplay von Techtonica hervorsticht, ist das feine Gleichgewicht zwischen dem Aufbau und den Erkundungsaspekten des Spiels. Während die Spieler gleichzeitig von der Herausforderung angezogen werden, die effizienteste Mega-Fabrik zu bauen, zieht sie die Anziehungskraft der unerforschten versteckten Ecken und Winkel der fremdartigen Welt mit verborgener Beute nach draußen. Diese Dualität der Spielerfahrungen bereichert das Spiel und trägt zu seiner dynamischen Natur bei.

Zusammenfassend stellt der Aspekt des „Stundenlangen Aufbaus“ in Techtonica eine ausgewogene, eindringliche und fesselnde Spielerfahrung dar, die ihre Dynamik und ihren Reiz beibehält, ganz gleich, ob ein Spieler den Einzelweg wählt oder sich mit Freunden zusammenschließt.

Tiefgreifende Erkundung

Ein bedeutender Teil der Techtonica-Erfahrung besteht darin, die Umgebung des Spiels gründlich zu erkunden, während gleichzeitig eine Fabrik automatisiert wird. Das Spiel bietet ausreichend Raum für persönliche Vorlieben in Bereichen wie der Physik und sorgt dafür, dass die Spieler mit jedem Bestandteil der Spielumgebung vertraut sind.

Unser „Techtonica“ Testsystem:

KomponenteBeschreibung
Gehäusebe quiet! Pure Base 500FX schwarz
ProzessorAMD Ryzen 7 7800X3D, 8x 4.2GHz, 96MB L3-Cache
MainboardGigabyte B650 Gaming X AX
GrafikkarteNVIDIA GeForce RTX 4070 Ti 12GB Gigabyte Gaming OC
Arbeitsspeicher32GB DDR5-5600 Corsair Vengeance RGB
DatenträgerSSD (M.2 / PCIE) 1TB Western Digital Black SN770
powered by Mifcom

BEwertung

Techtonica im Test – Ab in die Tiefe

Ein bedeutender Teil der Techtonica-Erfahrung besteht darin, die Umgebung des Spiels gründlich zu erkunden, während gleichzeitig eine Fabrik automatisiert wird. Das Spiel bietet ausreichend Raum für persönliche Vorlieben in Bereichen wie der Physik und sorgt dafür, dass die Spieler mit jedem Bestandteil der Spielumgebung vertraut sind.
8.8
Ausgezeichnet
Grafik
8
10
Sound
8
10
Gameplay
9
10
Atmosphäre
10
10
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Leidenschaftlicher Gamer von Indie Perlen & Simracer ... Es darf aber natürlich auch alles andere sein was man mit Tastatur, Maus oder Controller bekämpfen kann ;)